Merkel verfolgte den Wal „Timmy“: Was ihr WDR-Statement bedeutet

Ein Buckelwal hat wochenlang an der Ostseeküste für Aufregung gesorgt – und selbst die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel verfolgte die Geschichte um den gestrandeten Wal „Timmy“, der später in Dänemark tot aufgefunden wurde.

Merkel verfolgt den Fall „Timmy“ – Rückblick und Einordnung

Merkel sagte im WDR-Podcast „0630“, dass sie an dem Thema „kein Weg vorbei“ habe. Die CDU-Politikerin bezog sich dabei auf das Drama, das sich über Wochen um den Buckelwal abgespielt hatte. Bei der Aufzeichnung beim WDR Europaforum im Rahmen der Digitalkonferenz „re:publica“ in Berlin quittierte das Publikum ihre Antwort mit Lachen.

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Stralsund habe in der Debatte um die Rettungsversuche „eine große Rolle gespielt“, sagte Merkel. Sie verwies dabei auf das Fachwissen vor Ort: „Das Meeresmuseum ist ja von größter fachlicher Kenntnis.“ Stralsund gehört zu dem Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern, den Merkel von 1990 bis 2021 im Bundestag vertrat.

Außerdem bestätigten dänische Behörden, dass es sich bei dem toten Wal vor einer dänischen Insel um jenes Tier handelt, das zuvor wochenlang in der Ostsee gestrandet war.

„Was würdest denn du jetzt machen?“ – Merkens Gedanken zu möglichen Entscheidungen

In einem späteren Teil der Erzählung berichtete Merkel, sie sei selbst ins Grübeln gekommen, wie sie bei dem gestrandeten Buckelwal gehandelt hätte. Als Ausgangspunkt nannte sie ihre eigene Frage: „Ich habe mir in der Tat Gedanken gemacht: ‚Was würdest denn du jetzt machen?‘“

Sie führte aus, sie hätte sich vermutlich eine Expertenrunde aus Meeresbiologen herangezogen – und dabei sowohl deutsche als auch ausländische Fachleute. Deren Einschätzung wäre für sie maßgeblich gewesen, unabhängig davon, was diese ihr im konkreten Moment raten: „Auf euren Rat höre ich, egal was ihr mir jetzt sagt.“ Welches Ergebnis sie dabei erwartet hätte, ließ Merkel offen.

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