Merkel hat fertig? Auch Estland, Lettland, Litauen errichten Zäune gegen „Flüchtlinge“

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Es geht Schlag auf Schlag: Erst wird die Balkanroute geschlossen, kurz danach verkündet Bulgarien die Verlängerung des Zauns an der türkischen Grenze und nun folgen Estland, Lettland und Litauen, die an ihren Ostgrenzen Zäune gegen „Flüchtlinge“ und Migranten errichten, um die illegale Einwanderung zu verhindern. All diese Maßnahmen signalisieren klar und deutlich: Die anderen europäischen Staaten wollen Merkels irrsinnige Asylpolitik nicht mit machen und ziehen die Notbremse, sie schützen sich mit Grenzzäunen und Grenzkontrollen. Was nun Frau Merkel? Luftbrücke zwischen Deutschland und Griechenland und der Türkei? Oder massiver Ausbau der Lampedusa-Route mit Shuttle-Service direkt nach Deutschland?

Griechenland-Blog berichtet mit Verweis auf die Quelle dikaiologika.gr:

Estland, Lettland und Litauen intensivieren die Kontrollen und errichten an ihren Ostgrenzen Zäune, da sie sich sorgen, die Region des Baltikums könne zu einem neuen Einfallstor für die Flüchtlinge nach Europa werden, weil es auf der sogenannten Balkanroute immer „enger“ wird bzw. diese inzwischen praktisch geschlossen worden ist.

Die Regierungen der drei Länder fürchten, das Eintreffen zigtausender Flüchtlinge über Russland und Weißrussland sehen zu werden. Diese Beunruhigung verstärkte sich, da im vergangenen Jahr (2015) in Finnland und Norwegen ungefähr 6.000 Asylbewerber aus Russland ankamen.

Die drei besagten Länder schätzen ein, dass infolge der sich verstärkenden Kontrollen der Flüchtlinge von Griechenland nach Europa die über Moldawien, die Ukraine und das Baltikum führende Route populärer werden wird. Estland installiert Überwachungsanlagen, wie diese bereits an den Grenzen Litauens zu Weißrussland existieren, um sowohl dem Schmuggel als auch der illegalen Einwanderung zu begegnen.

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