Lesbos: Großbrand im Flüchtlingslager Moria nach Krawallen – Tausende Illegale geflohen

0
207

Auf der griechischen Insel Lesbos kam es im Flüchtlingslager Moria zu einem Großbrand. Bereits im Laufe des Montags hatten mehrere hundert Migranten gegen die angeblich drohende Abschiebung protestiert, danach kam es in den Reihen der Flüchtlinge zu Krawallen und auch zu Brandstiftung. Am Nachmittag sei dann an verschiedenen Stellen inner- und auch ausserhalb des Lagers Feuer gelegt worden, berichtete die griechische Zeitung «To Vima». Später sei die Lage dann ausser Kontrolle geraten und Tausende Bewohner des Lagers seien geflohen. Viele machten sich demnach zu Fuss auf den Weg zur rund sechs Kilometer entfernten Inselhauptstadt Mytilini, in deren Hafen die Fähren Richtung Athen ablegen. Mehr Informationen auf Blick.ch

Klingt nach kampferprobten jungen Männern mit geringer Hemmschwelle? In Moria stauen sich die, bei denen klar ist, dass sie keine Kriegsflüchtlinge sind. Calais, Budapest, Idomeni haben gezeigt, dass Illegale mit allen Mitteln ihre Weiterreise in die von ihnen bevorzugten Länder erzwingen wollen, wobei man mittlerweile kaum noch von Ländern  sprechen kann; es handelt sich im Wesentlichen nur noch um ein Land.  Es geht nicht nur um Sicherheit, Dach über dem Kopf, Essen, sondern auch um Vollversorgung und Lebensqualität. Da spielen sehr viele Illusionen eine Rolle, schöne Märchengeschichten, die im Internet erzählt werden und sehr viel Druck aus den Familienverbänden. Scheitern ist nicht vorgesehen, Rückkehr auch nicht.