EU-Türkei-Deal: Kriminologe warnt vor Welle an Armutszuwanderung

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M6551Der Hütchenspieler-Deal zwischen EU und der Türkei ist beschlossen, ein schwarzer Tag für Deutschland. Nicht nur die Bürger haben das mulmige Gefühl, dass der Plan absolut unausgereift ist, auch Kriminologe Christian Pfeiffer sieht das ähnlich und warnt vor den Folgen der Visafreiheit für Türken: „Dass die EU sich darauf einlässt, ist eine Riesen-Dummheit“, sagt er zu FOCUS Online. „Wenn für türkische Staatsbürger ab Juni die Visa-Freiheit gilt, dann bekommen wir eine Welle an illegaler Armutszuwanderung, die wir nicht kontrollieren können.“ Das Ziel war, die Flüchtlinge zu reduzieren – doch der Schuss könnte nach hinten losgehen. „Reisefreiheit zu gewähren, ist ein großer Fehler. Da holen wir uns wesentlich mehr Wirtschaftsflüchtlinge ins Land als wir uns jetzt auf der anderen Seite mit Hilfe der Türkei fernhalten wollen.“ Mit der Visa-Freiheit wird Erdogan so gleich zwei Gruppen los, mit denen er nicht viel anfange kann“, sagt Pfeiffer: Die Armen und die Kurden.

Schon mehr als bitter, dieser Deal. Eine EU, die ihre eigenen Grenzen nicht sichern will, die der Türkei den Schlüssel in die Hand gibt für ihr Haus, die 6 Milliarden Euro (die gar nicht verfügbar sind) für akzeptabel hält, die Zahl x noch zu erwartender Flüchtlinge unterzubringen. Für ein Land, das ein „sicherer Drittstaat“ sein soll, ein Land, das die Kurden unterdrückt, Journalisten rauswirft, die Genfer Flüchtlingskonventionen nicht unterschrieben hat und bisher 2,7 Millionen Flüchtlinge, die niemand je gezählt hat, gerade mal eben duldet, ohne sie zu unterstützen. Um Schlepper zu verhindern, die sich längst andere Routen gesucht haben. Und dazu spazieren locker und lustig die armutsgeplagten Türken ab Juni in der EU bzw. Deutschland herum.

Egal was die NGOs der Bundeskanzlerin Merkel über jährlich 500.000 syrische Flüchtlinge einflüstern. Wenn in Großstädten Frauen sich nicht mehr frei bewegen können und Gruppen von arbeitslosen Nicht-Europäern überall herumlungern, dann nützt es auch nichts wöchentlich einen Vorzeigesyrer, der in sechs Monaten deutsch lernte und bei Siemens eine Ausbildung macht, durch die Talkshows zu zerren. Dann wird man sich an den Gedanken einer Kanzlerin Frauke Petry gewöhnen dürfen.

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