Protest oder Erpressung? „Flüchtling“ zündet sich in Idomeni selbst an

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Am Dienstag hat sich ein Flüchtling in Idomeni mit Benzin übergossen und sich selbst angezündet, um gegen die Schließung der Balkanroute zu protestieren. Der „Flüchtling“ trug nur leichte Verletzungen davon.  Unter den „Flüchtlingen“ befinden sich offenbar auch solche, die sich einen Weg durch Europa erpressen wollen, indem sie sich gar anzünden. Da vorausgesetzt wird, dass solche Bilder in medialem Dauerfeuer moralischen Druck erzeugen und zu Ungunsten der Vernunft nachgegeben wird, könnte man dies durchaus als moralische Erpressung betrachten?

Eine Mischung aus Erpressung und dem undurchdachten Versuch, auf diese Weise über die Grenze zu kommen – als Notfall sozusagen? Und rein zufällig war eine Kamera dabei? Sie sind geübt in der Inszenierung von  Bildern? Man kann sich in der Tat fragen, ob das nicht alles inszeniert ist.   Dass das alles Kalkül sein könnte, um Europa an der größten Schwachstelle – der Humanität – zu treffen, ist natürlich eine berechtigte These. Wie man an den Reaktionen der üblichen Verdächtigen sieht, funktioniert das ja auch wunderbar.

Die „Flüchtlinge“ haben die Grenze nach Griechenland illegal überschritten. Sie haben damit eine Straftat begangen, und auch wenn dieser illegale Grenzübertritt mit dem Recht auf einen Asylantrag kollidiert, lässt sich daraus nicht ableiten, dass das Recht auf das Stellen eines Asylantrages bedeutet, dass man sich frei im Land bewegen kann. Das wäre allenfalls der Fall, sofern dieser Asylantrag bewilligt würde. Im Gegenteil, bei der durchaus vorhandenen Zahl an Kriminellen und Terroristen unter den „Flüchtlingen“ wäre prinzipielles freies Geleit ins Land eine Fahrlässigkeit.

Das Gleiche gilt für diesen Selbstanzünder: nur weil er sich über die erste Grenze hat schleusen lassen, leitet er daraus nun ein Recht ab, sich auch über die zweite Grenze hinwegzusetzen? Hat Europa die moralische Pflicht, sich seinen Launen zu unterwerfen, wenn er zu der Ansicht gelangen sollte, dass die Türkei oder Griechenland unter seiner Würde sind?

Es bleibt der Eindruck bestehen, dass der Drang, nur und ausschließlich nach Deutschland zu wollen, doch ganz erheblich etwas mit der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu tun hat, als mit Schutz und Sicherheit.

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