Warburg: Helferin entlastet Polizisten – Syrerin wollte eigenes Haus, sexueller Missbrauch vorgetäuscht

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Der Polizeieinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Warburg löste bei Medien und Politik gleichermaßen Entsetzen und Empörung aus, nun meldete sich eine Flüchtlingshelferin und entlastet die drei Polizisten. Die syrische Asylbewerberfamilie sollte zum Schutz in eine andere Unterkunft verlegt werden, zuvor beklagte die alleinerziehende Mutter durch Mitbewohner sexuell belästigt worden zu sein. Die Flüchtlingsmutter und ihre drei Kinder weigerten sich in die neue Unterkunft zu ziehen. Ein Polizist drohte der syrischen Flüchtlingsfrau mit den Worten: „Wenn sie nicht mitkommt, leg ich sie in Ketten und zerre sie raus. Ist mir scheiß egal. Ich habe keine Zeit und keine Lust. Ich bin auch nicht ihr Freund (…), ist mir auch scheißegal, ob da ein Kind ist, das packe ich auch in Ketten.“ Kurz darauf wird die Familie mit Zwang in den Polizeiwagen gezerrt. Die drei Polizisten wurden nach dem Vorfall suspendiert.

Nun wendet sich eine Flüchtlingshelferin mit einem Schreiben an die Neue Westfälische Zeitung und berichtet über die Vorkommnisse:

Die Helferin schildert, dass die Frau aus Syrien mit ihren Kindern in „ein eigenes Haus“ umziehen wollte. Um dies zu erreichen, habe sie andere Bewohner der Warburger Zentralunterkunft des Missbrauchs beschuldigt. Die Frau war vor knapp zwei Wochen der Stadt Warburg zugewiesen worden. Vom ersten Tag an habe sie massiv Unruhe in der Unterkunft gestiftet. Die Verlegung in eine andere Warburger Unterkunft sei ihr seit einer Woche bekannt gewesen.

Als nun die Polizei kam, habe die Mutter ihre Kinder aufgefordert, sich mit Bissen und Tritten zur Wehr zu setzen und habe auch selbst zugebissen. Die Frau sei alles andere als eine liebevolle Mutter. „Sie schlägt regelmäßig ihre Kinder“, sagte die Flüchtlingsbetreuerin. Damit die Umstände des Vorfalls vollständig aufgeklärt werden, fordert die SPD im Kreis Höxter einen Untersuchungsausschuss im Kreistag.

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