Mehr Platz für „Flüchtlinge“ – Berlin: Leerstehende Büro- oder Hotelgebäude gesucht

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Symbolbild

Berlin schafft infolge der wieder gestiegenen Zahl von Flüchtlingen weitere Unterkünfte. Das sagte der Direktor des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Alexander Straßmeir. Demnach sind bereits fünf neue modulare Unterkünfte eröffnet worden, weitere sind in Planung.

Bereits bestehende Container-Dörfer seien zudem wieder in Betrieb genommen worden, sagte Straßmeir. Auch damit sei aber der voraussichtliche Bedarf an Unterkünften nicht vollständig abzudecken. Daher suche seine Behörde nach leerstehenden Büro- oder Hotelgebäuden, die umgebaut werden könnten, erklärte Straßmeir.

Nach Angaben des Landesamtes wurden im vergangenen Jahr fast 13.000 Menschen aufgenommen und damit doppelt so viele wie 2020. Darüber hinaus sind 885 Flüchtlinge über Sonderaufnahmeprogramme nach Berlin gekommen, darunter 445 afghanische Ortskräfte.

Die meisten Geflüchteten kamen aus der Republik Moldau, Georgien, Afghanistan, Syrien und Vietnam.

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Politikstube: Ende Juli 2021 kündigte der Berliner Senat an, 500 „Flüchtlinge“ aus dem Libanon aufzunehmen. Waren darunter auch Vietnamesen, die sich dort in den Lagern aufgehalten haben oder sind die auf andere Wege nach Deutschland gekommen? Wenn man sich die Entfernung zwischen Vietman und Deutschland betrachtet, ist die Fluchtroute eine halbe Weltreise, erstaunlich, dass die unterwegs den Fluchtgrund nicht verloren haben.

Zwischen Moldawien und Deutschland liegen je nach Wahl der Reiseroute etliche  sichere Drittstaaten, auch Georgien liegt nicht gerade um die Ecke, die Flugstrecke beträgt 2.825,11 km und die Fahrtstrecke 3.765,45 km nach Germoney

Und der Iran und Irak, Syrien und Afghanistan sind insbesondere seit 2015 eh zu Nachbarländern Deutschlands geworden, kein Land auf der Welt hat so viele Grenzen zu anderen Staaten und jährlich kommen weitere dazu.

Interessant dazu: Der Berliner Senat baut 53 Plattenbauten für Asylbewerber – Kosten 1 Milliarde Euro

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