Dresden-Altstadt: Ministerium erklärt ganze Straßen zu „Gefährlichen Orten“

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Ein Land, in dem wir gut und gerne leben? Das Innenministerium erklärt ganze Straßen in zwei Stadtteilen in Dresden-Altstadt zu „Gefährlichen Orten“. Was ist passiert, dass diese Orte als gefährlich eingestuft werden? Eine Warnung, möglichst diese Orte zu meiden, obwohl erst kürzlich eine sinkende Kriminalitätsstatistik präsentiert wurde und die Kriminalrate von Jahr zu Jahr geringer wird, wie passt das zusammen? Offenbar ist die Entwicklung doch nicht so rosig, dass sich ganze Straßenzüge zu einem kriminellen Umfeld entfalten und durch Merkels-Einladung an Intensität zunimmt? Warten wir noch ein paar Jährchen, dann dürfte der Grad von gefühlter Wahrnehmung und realer Gefahr im Einklang sein.

[…] Das Innenministerium listete eine Reihe von „Gefährlichen Orten“ in Dresden auf. Im Mittelpunkt: Teile der Altstadt, rund um Prager Straße, Wiener Platz, Trompeterstraße. Die Altstadt ist Brennpunkt bei Diebstählen, Raubüberfällen, Drogenhandel und Schlägereien.

Polizeioberrat André Marschke (49), Chef des zuständigen Polizeireviers Mitte, sagt zu BILD: „Die Eingruppierung bestimmter Plätze als ,Gefährliche Orte‘ erlaubt uns verdachtsunabhängige Identitätsfeststellungen, das erleichtert uns die Arbeit. […]

Geschäftsleute und Anwohner teilen gegenüber der BILD ihre Meinungen und Ängste mit.


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