500.000 Euro Jahresmiete! Im Osten werden Flüchtlingsheime zur Goldgrube

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Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin kaufen Geschäftsleute auffällig oft Immobilien, die wenig später zu Flüchtlingsheimen werden. Insgesamt flossen fünf Millionen Euro von der Verwaltung an die Investoren. Anzeichen von Begünstigung sind gegeben. Der Landkreis hält trotz Mehrkosten an der Zusammenarbeit fest.

Der anerkannte Erholungsort Flecken-Zechlin ist ein ruhiges und malerisches kleines Dörfchen mit 900 Einwohnern. Doch am 20. Oktober 2022 war es in Aufruhr: Die Verwaltung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin hatte zu einem Informationsabend geladen. Worüber informiert wurde, stand 100 Meter vom Veranstaltungszelt entfernt: eine Hotel-Ruine, die seit Jahren leer steht. Dort will der Landkreis eine Flüchtlingsunterkunft mit bis zu 150 Plätzen einrichten.

Egal, welche Motivation diese Hilfsbereitschaft hatte, sie hat sich für die Geschäftsleute jedenfalls gelohnt: Seit 2015 erhielten sie vom Landkreis rund fünf Millionen Euro. Wird die geplante Flüchtlingsunterkunft in Flecken-Zechlin verwirklicht, fließen weitere fünf Millionen Euro. Dabei erlauben viele Anhaltspunkte einen Verdacht auf Begünstigung.

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Grundgesetz
Grundgesetz (@grundgesetz)

Mir gegenüber steht ein Bürohaus mit 3 Stockwerken. Jetzt wohnen in den Büros Migranten. Ich war einmal in einem Geschäftshaus und habe im Eingang bestimmt 100 Briefkästen gesehen, mit Namensschildern aus dem Arabischen Raum. Da hat sich eine Monsterwelle entwickelt. Es kommen immer mehr Ausländer, die für ihre Sippe und den Clan komplette Häuser anmieten. Vielleicht auch kaufen.