Wenn Fachkräfte das Weite suchen – Essen: Ex-Kampfsportler schlägt Räuber in die Flucht

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Heute Mittag (15. Februar) kam es zu einem Raubüberfall auf einen 37-jährigen Essener. Der Essener befand sich gegen 12 Uhr an der Kreuzung Bismarckstraße/Kruppstraße und war auf dem Weg in Richtung Hauptbahnhof. Plötzlich sprachen ihn zwei fremde Männer von hinten an und forderten sein Handy und sein Bargeld. Selbstbewusst antwortete der ehemalige Kampfsportler, dass die beiden von ihm weder Geld noch Handy bekommen würden.

Die mutmaßlichen Räuber kamen drohend auf den 37-Jährigen zu. Er setzte sich zu Wehr und trat einem Tatverdächtigen in den Unterleib, der daraufhin schmerzverzerrt zu Boden ging. Der aggressivere Tatverdächtige, mit auffälligen roten Turnschuhen, zückte ein Messer. Daraufhin reagierte der Essener ebenfalls blitzschnell, drehte dem Messerangreifer den Arm um, entwaffnete ihn und hielt selbst das Messer in der Hand. Beide Angreifer rappelten sich wieder auf und gingen erneut auf den Mann zu. Mit dem Messer machte er eine Abwehrbewegung und traf möglicherweise den Angreifer mit den roten Schuhen im Halsbereich. Daraufhin flüchteten die Täter in Richtung Bismarckplatz. Der 37-Jährige blieb unverletzt.

Beide Täter sind zwischen 17 und 18 Jahre alt, zirka 165-170 cm groß. Der Mann mit dem Messer trug eine hellbraune Wildlederjacke, eine helle Jeanshose und die auffallend roten Turnschuhe. Außerdem hatte er die seitlichen Haare kurz rasiert. Der andere Tatverdächtige trug eine abgetragene schwarze Lederjacke. Seine Haare sind ebenfalls seitlich kurz gehalten. Auffällig ist das Ein-Euro-große Muttermal/Hautmal im Gesicht.

Das zuständige Kriminalkommissariat 31 sucht nun dringend nach Zeugen, die den Tathergang beobachtet haben und Hinweise zu den mutmaßlichen Räubern geben können. Wer kennt vor allem einen Mann mit einem auffallend großen Muttermal/Hautmal auf der rechten Wange oder einen Mann mit möglicherweise frischen Verletzungen im Halsbereich. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

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ketzerlehrling
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ketzerlehrling

Gut gemacht. Er hätte beiden auch auf der anderen Seite die Haare kürzen sollen.

obo
Mitglied
obo

Einfach nur super. Das ist genau die Art, welche man solchen Banausen entgegensetzen muß.Mehr davon,,denn nur diese Antwort verstehen diese A-löcher.Die Polizei braucht für so etwas eine ganze Hundertschaft, was ein einzelner Kampfsportler ganz allein fertig bekommt.Vieleicht sollte der mal unsere verweichlichten Wattebauschwerfer etwas trainieren, dann klappt es auch mit der Sicherheit.

Bingo
Mitglied
Bingo

Bravo, gute Aktion !
Was krass ist, dass diese Typen ohne Hemmungen um 12 Uhr mittags zuschlagen.
Da kann es praktisch jeden treffen.

leevancleef
Mitglied
leevancleef

Das ist falsch dargestellt. Richtig:
„Kampfsportler schlägt Schutzsuchende“.
Ironíemodus aus. Gut gemacht. Dennoch bleibt das Risiko einer Klage – unangemessene Gewalt oder so……..

Mosso Uzzagar
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Mosso Uzzagar

Genau, für die schwere Körperverletzung bekommt er bestimmt noch was. Man darf gespannt sein.

docsavage
Mitglied
docsavage

die Mainstream-Medien werden berichten (wenn überhaupt) : ….kam es zu einem rechtsextremen Übergriff auf traumatisierte Schutzsuchende….