Weltweit spielt die Natur verrückt: Naturphänomene und extremes Wetter im Juni 2021

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Die EU kam auf die großartige Idee, die Umweltauswirkungen der Landwirtschaft zu reduzieren, indem sie die Nutzpflanzenproduktion einschränkt, während die Lebensmittelproduktion weltweit einen deutlichen Schlag durch extreme Wetterbedingungen und die Covid-Lockdowns erleidet… Sie wissen schon, weil die Reduzierung von CO2 und „grün werden“ wichtiger ist als die Nahrungssicherheit. In einem können Sie sich sicher sein, sie wissen nicht, was sie tun, und weder das Wohl des Planeten noch das Ihre liegt ihnen am Herzen.

In derselben unsinnigen Weise fokussierten sich die Massenmedien auf Rekordhitze-Temperaturen im Westen der USA im Juni, während sie komplett die Hunderte an Rekordkälte-Temperaturen im Süden und im Mittleren Westen ignorierten, weil das nicht zum „offiziellen Klimawandel-Narrativ“ passt.

Um jeden Preis darf man die Realität nicht beachten, denn die Realität folgt nicht dem offiziellen Narrativ! Also kümmern Sie sich nicht um den Sommerfrost, der Großbritannien überzog, oder die Minustemperaturen auf den Schottischen Inseln. Und ignorieren Sie Grönlands gewaltige Zugewinne an Eis während der Schmelzsaison, während Island anormale Schneestürme vermeldete, die Touristen in Vík í Mýrdal festsetzten. Und das ist noch nicht alles: Neuseeland meldete mit -8,8°C die niedrigste Allzeit-Temperatur, die je am Internationalen Dunedin-Flughafen aufgezeichnet wurde. Und auf der anderen Seite des Planeten vermeldete Argentinien einen unglaublich seltenen Schneefall, der Erntepflanzen in Cordoba beschädigte.

Und was ist mit den nachtleuchtenden Wolken, die diesen Monat immer weiter südlich gesichtet wurden, wie in Paris und Calgary? Diese Wolken sind ein weiterer Beweis, dass die höheren Schichten der Atmosphäre kälter werden und stärker mit kosmischem Staub und Vulkanasche beladen sind. Natürlich sind stärkerer Niederschlag und größere Hagelkörner noch weitere Phänomene, die damit im Zusammenhang stehen.

Aber okay, es ging nicht nur um Kälte und Schnee; lokal begrenzte Gebiete im Nordwesten der USA sowie die kanadische Westküste sind von Rekordhitze und Dürre gebeutelt worden, die es fast unmöglich machen, saisonale Feldfrüchte anzubauen.

Paraguay, Uruguay und Brasilien leiden ebenfalls unter einer anormalen Dürre, die die Ernten beschädigt und die Nahrungsmittelproduktion beeinträchtigt hat, was zu einem Stopp der Weizenexporte führte. Brasilien hat in diesem Jahr 27 % seiner Produktion verloren, und 60 % der Haushalte sind von Ernährungsunsicherheit betroffen, weil sie keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln haben.

Im Allgemeinen steigen Lebensmittelpreise weiter an, während die weltweite Nahrungsmittelproduktion einen Engpass erreicht, der hauptsächlich durch Extremwetter verursacht ist.

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