Vor allem Uiguren (Muslime): Zahl der Asylbewerber aus China steigt

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Deutschland mausert sich zum Zielland für alle Notleidenden und scheint offenbar gemeinsame Grenzen mit vielen Ländern der Welt zu haben, auch China gehört womöglich bereits zum Nachbarland, wie sonst ist es zu erklären, dass 962 Menschen ein Asylgesuch in 2019 im Merkelland stellten. Unter den 962 Schutzsuchenden befinden sich muslimische Uiguren, die zu den Turkvölkern gehören und in der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas leben, sie gelten schon lange als Problemgruppe im Reich der Mitte und sind für zahlreiche Unruhen/Terroranschläge verantwortlich. In der westlichen Welt sieht man hingegen nur die unterdrückte Minderheit und insbesondere die Repressionen durch China, die die Uiguren ausgesetzt sind, die Probleme mit dieser muslimischen Volksgruppe werden ausgeklammert.

[…] Immer mehr Chinesen beantragen einem Bericht von „Welt am Sonntag“ zufolge Asyl in Deutschland. Demnach stellten 2019 insgesamt 962 Menschen aus China in Deutschland ein Schutzgesuch. Im Vorjahr waren es noch 447.

Besonders deutlich ist der Anstieg demnach bei den Uiguren. Während 2018 noch 68 Uiguren in Deutschland Asyl beantragten, waren es im vergangenen Jahr bereits 193 Schutzsuchende. Im Vergleich zu anderen Chinesen haben sie laut „Welt am Sonntag“ eine überdurchschnittlich hohe Chance, dass ihr Asylantrag bewilligt wird. Mehr als 96 Prozent der Anträge von Uiguren werden demnach genehmigt. Insgesamt sind es bei Chinesen weniger als 19 Prozent. […] Quelle: Focus Online
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