Visafreiheit für Türken: Merkel will keine Gefahren diskutieren

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Frau Merkel ist weiterhin gefangen in ihrer eigenen Phantasiewelt? Merkel setzt also wie von ihr gewohnt nicht auf die Evidenz der Realität, sondern sie konstruiert sich weiter ihre eigene Phantasiewelt aus ihren eigenen leeren und hohlen Phrasen, denn die verpflichten zu nichts. Merkel macht die Augen zu und erwartet, dass alle anderen auch die Augen zu machen, sie nimmt die mögliche Gefahr nicht wahr, sie blendet sie aus, das ist die Alternativlosigkeit ihrer Entscheidungen, es wird nicht darüber nachgedacht, es gibt keine Änderungen, es wird einfach blind gefolgt , dem, was sie einmal entschied.

[…]Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt darauf, dass die Türkei die restlichen Bedingungen für die angestrebte Visumfreiheit ihrer Bürger in der EU umsetzt. „Ich glaube, dass angesichts der Fortschritte, die die Türkei in den anderen Punkten gemacht hat, eine realistische Chance besteht, dass auch die noch offenen Punkte erfüllt werden“.

Die Kanzlerin nannte es einen „großen politischen Schritt“, dass die Türkei die Visafreiheit aller EU-Bürger inklusive Zyperns zugesagt habe. Auch vor diesem Hintergrund wolle sie „jetzt keine Gefahren diskutieren, sondern auf ein gegenseitiges Einhalten der Zusagen setzen, um die Glaubwürdigkeit des gesamten EU-Türkei-Abkommens zu stärken. […] Quelle

„Die Kanzlerin will nicht diskutieren“, mehr bräuchte man eigentlich zum Demokratieverständnis der Regierenden nicht zu sagen.  Ganz klar, diese Aussage wird in das Buch von Merkels berühmten Weisheiten aufgenommen. In dieser Schatzkiste enthalten sind schon diese Juwelen:

18. Februar 2009, über ein Gesetz zur Enteignung von insolventen Banken: „Ich halte das Vorgehen für alternativlos.“

19. Mai 2010: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“

5. Oktober 2010 zum ersten Rettungspaket für Griechenland: „Die beschlossenen Hilfen sind alternativlos.“

24. Oktober 2013: „Das Ausspähen von Freunden geht gar nicht.“

31. August 2015: „Wir haben so vieles geschafft. Wir schaffen das!“

22. September 2015: „Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da“.

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