Türkisch-kurdischer Fussballkrieg in Bayern

2005
Symbolbild

Die schier ungeheuerlichen Vorgänge bei einem Fußballspiel der Regionalliga Bayern am Samstag, als eine Partie der Amateure von Bayern München II beim von türkischen Migranten gegründeten Club Türkgücü München wegen gewaltsamer Ausschreitungen abgebrochen werden musste, werfen wieder einmal ein bezeichnendes Schlaglicht auf den real existierenden „Multikulturalismus” im besten Deutschland aller Zeiten: Auslöser war in diesem Fall das Zeigen einer Fahne des Fanclubs „FC Bayern Kurdistan“ gewesen, die am Zaun des Gästeblocks aufgehängt worden war. Diese Lappalie genügte, um nicht etwa nur die anwesenden Fans, sondern sogar die Vereinsverantwortliche von Türkgücü München augenblicklich zu aggressiven Übergriffen zu bewegen: Sie machten sich auf, gewaltsam die „nicht angemeldete” Fahne zu entfernen, weil sie in ihr eine persönliche Provokation erblicken wollten. Hintergrund war natürlich der schwelende Dauerkonflikt zwischen der Türkei und den nach einem unabhängigen Staat strebenden Kurden – eine weitere an chauvinistische Instinkte rührende Auseinandersetzung, die in Deutschland von denen ausgetragen wird, die doch eigentlich „integriert” und „bei uns angekommen” sein sollten.

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