Rathenow: Afghane schlägt deutschen Vermieter zu Boden und sticht auf Tochter des Vermieters ein

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Ein Deutscher hat eine Wohnung an einen Afghanen in Rathenow vermietet, vermutlich im Willkommensrausch die Risiken ausgeblendet, welchen Mieter man sich in die Wohnung holt und wie der tickt. Nun folgte das große Erwachen, der kulturfremde Mieter entpuppte sich im Nachhinein wohl als Albtraum, der erst hyperaktiv den Hausfrieden störte, zur Rede gestellt keine Einsicht zeigte, aber seine Fähigkeiten in Schlagkraft und Messerkunst unter Beweis stellte  – und diese den deutschen Vermieter und seine Tochter trafen.

Polizeimeldung:

Rathenow – Zwischen einem 23-jährigen Afghanen und seinem 58-jährigen deutschen Vermieter kam es am Dienstagabend (110.09.2019) zu einer Auseinandersetzung. Nachdem der Mieter in letzter Zeit den Hausfrieden erheblich störte, suchte der 58-Jährige das Gespräch mit ihm. Im Zuge der Unterhaltung wurde der 23-jährige aggressiv und griff seinen Vermieter an. Er versetzte ihm zwei Faustschläge, woraufhin der 58-Jährige zu Boden fiel. Er verließ daraufhin das Haus und alarmierte die Polizei.

Die 28-jährige Tochter des Vermieters und ein 22-jähriger eritreischer Mitbewohner versuchten den Afghanen zunächst noch zu beruhigen. Dies gelang nicht und der Afghane griff nach einem Küchenmesser und stach auf die 28-Jährige ein. Die Frau wurde am Rücken und im Nacken verletzt. Durch laute Schreie wurden zwei Nachbarn auf die Auseinandersetzung aufmerksam und kam der Frau und dem Mann aus Eritrea zu Hilfe. Gemeinsam überwältigten sie den 23-Jährigen und konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Der Afghane wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die 28-Jährige wurde mit schweren aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie notoperiert werden musste. Die Kriminaltechniker sicherten vor Ort Spuren. Die Befragung des beschuldigten Afghanen und der Zeugen dauert derzeit noch an.


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