Nähe zu Salafismus: Muslimische Kita in Rheinland-Pfalz muss schließen

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Symbolbild

Nach einem Beschluss des Landesjugendamts muss die einzige muslimische Kita in Rheinland-Pfalz schließen. Der Kita-Träger, der Mainzer Moscheeverein Arab Nil Rhein, vertrete Inhalte der islamistischen Muslimbruderschaft und des Salafismus und stehe damit nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes.

Das ging aber fix, nach zehn Jahren Behördenschlaf endlich aufgewacht und herausgefunden, dass Parallelwelten in der islamischen Kita existieren – zehn Jahre Erzieherzeit, um die Kleinsten zu indoktrinieren und auf den radikalen Weg zu bringen. Offenbar liegen derart unhaltbare Zustände vor, dass die Konsequenz nun Kita-Schließung lautet, allerdings kündigte der Vorsitzende des Moscheevereins, Samy El Hagrasy, bereits Widerspruch und Klage vor dem Verwaltungsgericht an – heißt, das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Focus Online vom 11.2.2019:

Die einzige muslimische Kindertagesstätte in Rheinland-Pfalz muss nach einem Beschluss des Landesjugendamts schließen.

Der Kita-Träger, der Mainzer Moscheeverein Arab Nil Rhein, vertrete Inhalte der islamistischen Muslimbruderschaft und des Salafismus und stehe damit nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes, teilte der Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, am Montag in Mainz mit. Es gebe starke Zweifel an der Zuverlässigkeit.

Der Betrieb der Al-Nur-Kita in Mainz müsse spätestens zum 31. März eingestellt werden. Der Verein kann Rechtsmittel einlegen, die aber nach Angaben Placzeks keine aufschiebende Wirkung hätten.

Die Betreuung in der Al-Nur-Kita werde für eine Übergangsfrist bis Ende März geduldet, da es keine Hinweise auf „akute Gefährdungen von Leib und Leben der Kinder“ gebe.
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