Müller, Schulze, Schmidt? Ulla Jelpke: „Wir sollten über deutsche Familienclans sprechen“

2427

Während die Behörden in Berlin versuchen härter gegen kriminelle Clans vorzugehen, hält die Linke-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke den Begriff Clankriminalität für „irreführend und diskriminierend“, sagt sie bei einer Veranstaltung in Neukölln. Jelpke verharmlost die Probleme mit den Clans fremdländischer Wurzeln und blendet deren organisierte Kriminalität aus, stattdessen schwingt die linke Politikerin die Moralkeule als Ablenkungsmanöver und zeigt mit dem Finger auf die deutsche Mafia – den deutschen Familienclans, den Reichen und Kapitalisten, warum man nicht diese eher anklagt.

Faszinierend, die territoriale Expansion dieser Clans ist kaum noch aufzuhalten und Ulla Jelpke zeigt einmal mehr ihr krudes Weltbild, die die Bekämpfung der ausländischen Clankriminalität als Rassismus und Schikane bewertet und Straftaten verharmlost, u.a. die Schwarzarbeit als Lappalie betrachtet, aber nicht erkennen will, dass die Kraken der Clans ihre Tentakel längst in der Wirtschaft, der Justiz und Polizei positioniert haben, die u.a. Geldwäsche, Zwangsprostitution und Schutzgelderpressung betreiben.

Diese Zustände – und nicht nur in Berlin – spiegeln wieder, wie unfähig die politisch Verantwortlichen sind, wegen falscher Toleranz und ideologischer Sichtweise verschloss man die Augen, nach jahrzehntelanges Versagen wacht man auf und will gegensteuern, wo bei man die Clankriminalität nicht mehr in den Griff bekommen wird, und dann kommt die linke Tante Ulla mit Relativierungen um die Ecke – die Clans werden sich lachend bedanken.

Welt.de berichtet:

Mehdi Chahrour, Vorsitzender des Vereins Muslime aller Herkünfte deutscher Identität (Mahdi) hat gemeinsam mit der Linkspartei Berlin-Neukölln ins Gemeinschaftshaus Refugio eingeladen, um über „Stigma, Show und Schikane“ in der „Debatte über sogenannte Clankriminalität“ zu sprechen.

Die Linke-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke hält den Begriff Clankriminalität für „irreführend und diskriminierend“, sagt sie bei der Veranstaltung in Neukölln. „In der Debatte wird ganz eindeutig die rassistische Karte gezogen. Der Begriff suggeriert, dass die Ursache von Kriminalität auf eine Zugehörigkeit zu einer Familie zurückzuführen ist.“

Die vergangenen Razzien in Shisha-Bars und Lokalen sollen ihrer Ansicht nach „für eine aufgeschreckte Öffentlichkeit den Eindruck von Tatendrang“ vermitteln. „Es sind Lappalien. Verstöße gegen das Tabaksteuergesetz, Schwarzarbeit, Konzentration von Kohlenmonoxid. Das ist zweifellos gesundheitsgefährdend, aber bestimmt keine organisierte Kriminalität.“ Durch das Vorgehen gegen die Clans würden unbescholtene Familienmitglieder „stigmatisiert und kriminalisiert“ werden.  Dann unterbreitet sie einen Vorschlag, der mit Applaus aus dem Publikum belohnt wird: „Wir sollten über deutsche Familienclans sprechen. Warum wird organisierte Kriminalität von den Reichen und Kapitalisten nicht angeklagt?“, fragt sie.

Jelpke: „Wer straffällig wird, muss dafür geradestehen. Aber diese Art von Kampagne ist eine Dreckskampagne gegen Menschen mit muslimischer oder arabischer Herkunft, das können und dürfen wir so nicht hinnehmen.“

0 0 Bewertung
Artikel Bewertung
Folgt Politikstube auch auf: Twitter - Telegram

5 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments