Können sie haben – nach Afrika! Teneriffa: Rund 1.200 Migranten fordern Ausreise aufs Festland

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Rund 1.200 Migranten und Unterstützer haben auf Teneriffa dafür demonstriert, um aufs spanische Festland zu reisen. Die Demonstration war wohl nicht genehmigt, aber das interessierte die Unterstützer von der „Asamblea de Apoyo a Migrantes de Tenerife“ und Freiwilligen anderer NGOs keineswegs, in ihren Augen sind das keine Illegalen, sondern „Schutzbedürftige“.

Rund um den Brunnen des Adelantado haben die illegalen Migranten Rufe ausgestoßen, in denen sie die Freiheit und die schnellstmögliche Ausreise von den Kanarischen Inseln proklamierten.

Warum haben die Illegalen nicht gleich den nördlichsten Zipfel Marokkos und den Katzensprung aufs spanische Festland gewählt? Diese Glücksritter wurden nicht eingeladen und „flüchteten“ freiwillig nach Teneriffa. Sollte ihnen die Situation auf der kanarischen Insel nicht zusagen, dürfen sie ihre Reisefreiheit nutzen und zum nächstgelegenen Festland Marokko/West-Sahara zurück paddeln, also zum ursprünglichen Abfahrtsort, wobei sie die Unterstützer gleich mitnehmen sollten.

Nau.ch berichtet¸ etwa 1200 Migranten und örtliche Unterstützer haben auf der zu Spanien gehörenden Kanareninsel Teneriffa für die Erlaubnis demonstriert, auf das spanische Festland zu reisen. In Sprechchören forderten die Menschen aus Afrika, die in Lagern leben, in der Stadt San Cristobal de la Laguna im Norden der Insel «Freiheit», wie der Fernsehkanal Canarias7 am Samstag berichtete. Die Bedingungen in den Flüchtlingslagern seien unerträglich, zitierte der Sender Teilnehmer der Kundgebung.

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