Jörg Meuthen: „Wer permanent Probleme ignoriert, wird scheitern“

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Liebe Leser, was Merkel aus der Union vom Beginn ihres Parteivorsitzes im Jahr 2000 und dann, ab ihrer unsäglichen Kanzlerschaft 2005, aus Deutschland insgesamt gemacht hat, hätte sich zu Zeiten eines Helmut Kohl oder gar Franz Josef Strauß wirklich niemand vorstellen können, ohne für verrückt erklärt zu werden.

Franz Josef Strauß, für den ich selbst übrigens aus voller Überzeugung als junger Mann Wahlkampf gemacht habe, war es, der 1986 vor dem „bunt geschmückten Narrenschiff Utopia“ warnte, dass aus Deutschland würde, wenn rot-grünes Denken die deutsche Politik bestimmen würde.

Was selbst so ein brillanter Kopf wie Strauß nicht ahnen konnte, war, dass dereinst seine Union selbst eine solch katastrophale rot-grüne (genauer: grün-rote) Politik machen würde.

Eine Politik also, die sich von spröder Sachpolitik vollkommen losgesagt hat und sich stattdessen von einer verqueren, hirnverbrannten und für unser Land zutiefst schädlichen, „grünen“ Ideologie zu immer neuen, noch idiotischeren Entscheidungen als bisher schon treiben lässt.

Ideologen haben bekanntlich stets die äußerst unangenehme Eigenschaft, dass sie alles, was nicht in ihr verquastes Weltbild passt, entweder ignorieren oder umdeuten oder sogar die Erwähnung solcher Missstände in Gänze verbieten.

Diese Ignoranz der Merkel-Regierung wie auch der gesamten Union gegenüber den an allen Ecken und Enden des Landes mehr und mehr sichtbar werdenden, zum Teil äußerst schwerwiegenden Problemen hat nun dazu geführt, dass die letzten verbliebenen Konservativen dieser Partei gegen den Merkel-Wahnsinn der letzten Jahre aufbegehren.

Diese letzten verbliebenen Konservativen haben sich in der sogenannten Werte-Union gesammelt. Allerdings zeigt schon die Zahl der Mitglieder, dass sie in der Merkel- Karrenbauer-Partei nichts mehr bewegen können: 2.000 Konservative bei über 500.000 Mitgliedern von CDU und CSU zusammen – da weiß man, woher der linksgrüne Wind weht, um eine gewisse Frau Käßmann leicht abgewandelt zu zitieren.

https://www.landeskirche-hannovers.de/…/2017/05/2017_05_26_2

Es ist diesen Menschen durchaus hoch anzurechnen, dass sie sich von ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit (wie auch den ablehnenden Reaktionen der zahllosen Merkelisten) nicht beeindrucken lassen, sondern für ihre Überzeugungen einstehen.

So sagte der Bundeschef Alexander Mitsch gestern, sowohl Wahlergebnisse wie auch Umfragen würden zeigen, dass der „Kurs der Vergangenheit der CDU-Parteiführung krachend gescheitert sei.“

Vollkommen richtig. Er ist inhaltlich krachend gescheitert, aber die handverlesenen Klatschhasen der CDU-Delegiertenparteitage haben schon vor Jahren verhindert, dass die erforderlichen Konsequenzen gezogen werden – zehn Minuten Standing Ovations für die Kanzlerdarstellerin, DAS war die Reaktion der CDU auf Merkels illegale Grenzöffnung im Jahr 2015.

Aber irgendwann hat es sich auch bei den eifrigsten Klatschhäschen ausgeklatscht. Nämlich dann, wenn die Wähler in Scharen davonlaufen und ihre neue Heimat bei der einzigen verbliebenen konservativen Partei Deutschlands finden, nämlich bei unserer Bürgerpartei.

Das gesamte Unvermögen dieser Merkel-Karrenbauer-Union wie auch ihr drohendes, künftiges Schicksal brachte der von Merkel geschasste, ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, ebenfalls Mitglied der Werte-Union, auf den Punkt:

„Wer permanent Probleme ignoriert oder sie nicht wahrnehmen will, wer sie kleinredet oder Probleme nicht als Probleme ansieht, wird irgendwann mit der Realität konfrontiert werden und scheitern.“

Er fügte zum Beleg seiner These hinzu, dass sich die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern fragten, warum immer noch so viele Ausländer kämen, die keinen Asylgrund hätten.

Ja, das ist eine sehr gute Frage. Eine Frage, die wir schon seit vielen Jahren stellen.

Die Antwort lautet: Diese Ausländer kommen ohne Asylgrund in unser Land (und dann sofort ins Sozialsystem, nicht wenige zu allem Überfluss auch noch kurz darauf in die Kriminalitätsstatistik), weil Merkel sie ins Land lässt – entgegen der klaren Vorgabe des Grundgesetzes in Art. 16a Abs. 2.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_16a.html

Es liegt nun an den Wählern in Brandenburg, Sachsen und Thüringen, das Narrenschiff der Union mit einer drastischen Wahlniederlage zu stoppen, damit unser Land noch eine sinnvolle, lebenswerte Zukunft haben kann. Die Görlitzer können übrigens heute schon einen Teil dazu beitragen, indem sie unseren hervorragenden Kandidaten Sebastian Wippel zu ihrem neuen Oberbürgermeister wählen!

Zeit, Merkels Narrenschiff zu stoppen, bevor es zu spät ist. Zeit für konservative, freiheitliche und patriotische Politik. Zeit für die #AfD.

https://www.faz.net/…/werteunion-beharrt-auf-kurskorrekture…

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