Hoffentlich bleibt der Migrantenkutter angeleint: Italien setzt „Sea-Watch 3“ fest

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Die „Sea-Watch 3“ wurde von italienischen Behörden an die Kette gelegt und darf den sizilianischen Hafen Porto Empedocle wegen technischer und operativer Mängel vorerst nicht verlassen. Hoffentlich bleibt der Migrantenkutter angeleint, nur so kann der Sumpf des Schleusens übers Mittelmeer ausgetrocknet und die illegale Einwanderung von Kulturfremden mit vorwiegend ungeklärter Identität eingedämmt werden.

Nun fällt ein Wassertaxi aus,  damit der Fähr- und Abholdienst nach Europa nicht ins Stocken gerät, dürften wohl andere Migrantenkutter den „Retter-Part“ zusätzlich übernehmen, um die in Schlauchbooten hockenden „Migranten“ rechtzeitig einzusammeln, bevor die lybische Küstenwache auftaucht und die „zahlenden Gäste“ an den Ausgangspunkt zurückschippert.

[…] Italienische Behörden haben das deutsche Rettungsschiff “Sea-Watch 3” vor dem sizilianischen Hafen Porto Empedocle festgesetzt. Grund seien technische und operative Mängel.

Die Seenotrettungsorganisation Sea-Watch sprach von einem neuen Trick, um Rettungsschiffe im Mittelmeer am Auslaufen zu hindern.  Die sogenannten technischen Mängel seien vorgeschoben, sagte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Das ist total zynisch“, fügte er hinzu. Da werde mit der Sicherheit der Menschen an Bord argumentiert, um Rettungsschiffe am Auslaufen zu hindern, mit der Konsequenz, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken. In fünf Jahren private Seenotrettung habe es noch keinen einzigen Unfall gegeben. […] Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland

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