EU verteilt Prepaid-Geldkarten an Flüchtlinge in der Türkei – Kosten 350 Millionen Euro

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Dem Absurdem scheint in den EU Gremien keine Grenze gesetzt: Um den Flüchtlingsstrom nach Europa zu stoppen und so der Flüchtlingskrise Herr zu werden, hat die EU ein spezielles Geldkartenprogramm für Flüchtlinge in der Türkei ins Leben gerufen, das ab Oktober starten soll. Dabei werden Prepaid- Karten, die monatlich mit 100 türkischen Lira (umgerechnet rund 30 Euro) aufgeladen werden, an Asylwerber ausgegeben. Eine Art Taschengeld also, um den Flüchtlingen ein „Gefühl der Normalität“ zurückzugeben, wie es in Brüssel heißt. Fast 350 Millionen Euro stellt Brüssel für das Programm bereit.

Die Annahme, dass auch nur einer wegen der monatlichen 30 Euro in der Türkei bleibt, ist an Naivität wohl kaum noch zu übertreffen. Wird wohl eher eine Werbung sein, noch schneller in die EU zu kommen. Wenn das bereits mit Geschenken losgeht, wenn man nur die Außengrenzen erreicht hat, was gibt es dann erst, wenn man mal drin ist, werden die Flüchtlinge sich fragen.

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