Dublin-Abkommen: Dänemark und Schweden schieben „Flüchtlinge“ nach Deutschland ab

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Die Flüchtlingsindustrie wird sicher über die Meldung entzückt sein und ihr Glück kaum fassen können, denn Deutschland bekommt noch mehr Menschen geschenkt und zwar aus Schweden und Dänemark, die zwei skandinavischen Länder halten sich an das Dublin-Abkommen und schieben „Flüchtlinge“ ab.

[…] Allein im ersten Halbjahr 2016 hat Schweden mehr als 2200 Flüchtlinge nach Deutschland abgeschoben, die hier einen Asylantrag gestellt hatten, bevor sie sich auf den Weg in das Königreich machten. Das teilte jetzt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unserer Zeitung auf Anfrage mit. Demnach schickte auch Dänemark in diesem Jahr bereits knapp 400 Personen zurück und beruft sich dabei auf die Umsetzung des sogenannten Dublin-Verfahrens. Das besagt, dass Flüchtlinge dort Asyl beantragen müssen, wo sie zuerst den Fuß auf EU-Boden gesetzt haben. So sollen Asylbewerber davon abgehalten werden, sich die für sie günstigsten Bedingungen in einem europäischen Land auszusuchen.

Theoretisch könnte auch Berlin also alle, die im Herbst und Winter über die Balkanroute gekommen sind, zurückschicken. Doch man hält sich bei der Abschiebung sogenannter Dublin-Fälle sehr zurück. So wurden laut Bundesamt nach Dänemark nur 23 Bürger zurück überstellt, die dort Asyl  beantragt hatten und  dann doch lieber in Deutschland untergebracht werden wollten. Bis einschließlich Mai musste Deutschland 2016 bislang 5500 Migranten aus anderen EU-Ländern zurücknehmen, während aus Deutschland lediglich 1700 in andere EU-Länder überführt wurden. […] Quelle: shz.de

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