Donnerwetter, das ging aber flott: Islamistischer Gefährder nach 15 Jahren abgeschoben

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Symbolbild

Die behördlichen Mühlen mahlen hin und wieder sehr gemächlich, aber immerhin arbeiten sie noch: 15 Jahre, so lange hat es gedauert, bis ein islamistischer Gefährder von NRW endlich in Richtung Heimat abgeschoben werden konnte. Der kriminelle Hochkaräter, vermutlich stammend aus Tschetschenien, reiste 2004 unter falscher Identität in Deutschland ein, sein Asylantrag wurde 2015 abgelehnt, konnte aber mangels Passersatzpapier nicht abgeschoben werden.

[…] Lange galt Raschid K. als ein besonders gefährlich eingestufter Islamist. Trotzdem dauerte es Jahre, bis das Land Nordrhein-Westfalen den Gefährder in sein Heimatland Russland zurückführen konnte. Nun war die Abschiebung offenbar endlich erfolgreich, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus informierten Kreisen erfahren hat.

Eine Abschiebung des besagten Mannes in sein Heimatland sei bislang „mangels Identitätsklärung“ nicht möglich gewesen, heißt es von dem Ministerium weiter. „Erst nachdem der Betroffene unter seinen richtigen Personalien durch die Behörden der Russischen Föderation identifiziert und ein entsprechendes Passersatzpapier ausgestellt wurde, konnte nunmehr die Rückführung erfolgen.“ […] Mehr auf ruhr24.de (Archiv)

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