„Das muss aufhören“ – Tschechiens Premier fordert von der EU keine Migranten mehr aufzunehmen

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Symbolbild

Tschechiens Regierungschef Andrej Babis hat einen umfassenden Maßnahmenplan der EU-Länder zur Bekämpfung illegaler Einwanderung gefordert: „Das muss aufhören, sonst stoppen wir den Einwandererstrom nicht.“ Aus Babis‘ Sicht müssten die EU-Länder nun „sehr intensiv“ an einer Lösung arbeiten, weil sie „unnützerweise drei Jahre mit einer sinnlosen Debatte über Quoten verloren“ hätten.

Der Wink mit dem Zaunpfahl deutet wohl vor allem auf Merkel und Brüssel hin, die immer wieder auf die Verteilung von „Flüchtlingen“ pochen. In erster Linie war die Flüchtlingspolitik dem Beliebtheitsdrang der Kanzlerin geschuldet und zudem nicht europäisch, da sie eine nicht mehr kontrollierbare Kettenreaktion auslöste und in einem Desaster enden kann, denn seit drei Jahren bricht über Europa/Deutschland eine Migrationswelle herein.

Natürlich steckt nun Europa in einem Dilemma, die Anlandung von Glücksrittern, Frauen (teilweise schwanger) und Minderjährigen ohne Ausbildung, ohne Schulbesuch und ohne Papiere zur Identifikation, kann nicht eine Dauerlösung bleiben, deshalb ist es wichtig endlich aufzeigen, die Zeiten des Aussitzens und des Nichtstuns sind vorbei, und das die Reise der illegalen Einwanderung sich dem Ende neigen sollte. Die europäische Lösung kann letztendlich nur lauten: Abschottung.

Kronen Zeitung berichtet:

„Das muss aufhören, sonst stoppen wir den Einwandererstrom nicht“, forderte Babis. Er werde sich daher bei seinem Besuch am Dienstag in Italien und Malta dafür einsetzen, einen „umfassenden Aktionsplan“ zu entwerfen und umzusetzen. „Ich möchte darüber mit meinen Partnern in Italien und Malta sprechen, und natürlich mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die derzeit mit Spanien verhandelt“, führte der tschechische Ministerpräsident in der Zeitung „Dnes“ aus.

Aus Babis‘ Sicht müssten die EU-Länder nun „sehr intensiv“ an einer Lösung arbeiten, weil sie „unnützerweise drei Jahre mit einer sinnlosen Debatte über Quoten verloren“ hätten. Damit bezog er sich auf den anhaltenden Streit in der EU über die Umverteilung Zehntausender Flüchtlinge aus Hauptankunftsländern wie Italien auf alle Mitgliedsstaaten. Vor allem osteuropäische Länder verweigern die Aufnahme von Asylwerbern. Weiterlesen

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