„Das französische Schiff sinkt!“ – Le Pen fordert Migrationsstopp

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Die französische Politikerin Marine Le Pen forderte bei einer Pressekonferenz im Vorfeld einer Debatte der Nationalversammlung über die Einwanderung am Montag in Paris einen Einwanderungsstopp, da das französische Schiff drohe zu sinken.

„Es ist dringend geboten, die Plünderung unseres Landes zu beenden, auch im Hinblick auf eine laxe Einwanderungspolitik. Im Moment fordern wir ein Moratorium für die Einwanderung, weil das französische Schiff sinkt“, sagte sie.

Sie kritisierte, dass die massive Einwanderung Frankreich stark verändert hat.

Polizeireviere wurden aus Kostengründen geschlossen, dann renoviert und in Aufnahmezentren umgewandelt. Diese Dschungel, die sich überall ausbreiten, unter den Brücken oder an den Rändern von Autobahnen, jene schrecklichen Elendsviertel, die am Rande von Städten entstehen, jene Familien, die an Kreuzungen betteln, jene Männergruppen, die, wer weiß, woher kommen, und in unseren Städten herumstreunen, jene brisanten Nachrichtengeschichten, bei denen die Verantwortlichen nicht beim Namen genannt werden. Diese Debatte ist entstanden, weil unsere staatlichen Finanzen und unsere Sozialsysteme unter dem finanziellen Gewicht kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Weil unser Straf-, Polizei-, Justiz- und Gefängnissystem aufgrund der Explosion der Einwanderungskriminalität total überhitzt ist.

Auch nahm sie Bezug auf den jüngsten islamistischen Anschlag letzte Woche in Paris, als vier Polizisten von einem Kollegen erstochen wurden und forderte Innenminister Christophe Castaner zum Rücktritt auf.

Die Migrationspolitik der französischen Regierung ist besonders von rechter Seite sowie von Migrantenschutzgruppen kritisiert worden. Die Partei des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hatte für Montag eine Debatte in der Nationalversammlung zum Thema illegale Migration initiiert, die künftig einmal im Jahr geführt werden soll.


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