Berlin: Wintersaison für Obdachlose vorbei – aber 78 Millionen für neue Asyl-Containerdörfer

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Obdachloser schläft auf einer Parkbank
Obdachloser schläft auf einer Parkbank

Für 152 Nächte in Sicherheit. Vom 1. November bis Freitagmorgen boten die Notübernachtungen der Berliner Kältehilfe Wohnungslosen Menschen ein Bett in der Nacht und Schutz vor der Kälte. Insgesamt gab es in den 22 Notübernachtungen und 13 Nachtcafés 105.000 Übernachtungen obdachloser Menschen. Durchschnittlich standen pro Nacht 760 Plätze zur Verfügung, an Spitzentagen sogar bis zu 836 Plätze. Doch am Freitag schließen – bis zum nächsten Winter – fast alle Einrichtungen ihre Türen.

Ist das sozialdemokratisch geführte Berlin also doch nicht so sozial wie bisher angenommen? Die „Wintersaison“ für Berliner Obdachlose ist vorbei, jetzt müssen sie wieder in Parks, unter Brücken oder auf der Straße schlafen. Dass man als deutscher Obdachloser eh ein Mensch ohne Rechte ist, ist hinlänglich bekannt, erst Recht, das kein Geld für solche gestrandeten Menschen da ist, sonst würden Einrichtungen und Hilfsangebote ganzjährig betrieben. Aber das Ganze wird jetzt noch getoppt: Berliner Volksvernichter haben kein Geld für einheimische Bedürftige, aber bewilligen mal eben bescheidene 78 Millionen Euro für neue Asyl-Containerdörfer in der integrationsgeilen Hauptstadt. Diese sollen 12.500 bis 30.000 „Schutzsuchenden“ dann ein besseres Umfeld bieten statt der Turnhallen, in denen sie jetzt die Zeit totschlagen oder auf Beutezug christlicher Werte gehen. Also ist man nur schutzbedürftig, wenn man aus einem anderen Land kommt? Frieren deutsche Obdachlose nicht? Diese Menschen sollten als erstes als schutzsuchend angesehen werden, schließlich sind sie auch ein Teil unserer Gesellschaft und immerhin in dieser Gesellschaft geboren, weshalb sie auch ein Anrecht auf diese haben sollten.

Hier bilden sich komischerweise keine Bündnisse: niemand von Gesicht zeigen, wir zusammen, den Heuchlern von ProAsyl oder gar den Linken, Grünen oder anderen Volksignoranten kommt vorbei, macht einen Riesenaufriss und schreit solange herum, bis die einheimischen Obdachlosen an ihr Recht gelangen. Anstatt sich zu Dutzenden zu versammeln und Abschiebungen von illegalen Wirtschaftsflüchtlingen zu verhindern, könnten sich diese selbsternannten Weltverbesserer und Menschenrechtler organisieren und vor Obdachloseneinrichtungen protestieren und Rabatz machen. Diesen armen Menschen, und nicht alle sind Junkies, Punks oder Lebenskünstler, werden einfach vergessen, es fehlt nur noch, das sie es machen wie Putin vor den olympischen Spielen: LKWs ran und raus aus der Stadt, um das Stadtbild nicht zu versauen. Das Berliner Stadtbild soll wahrscheinlich multikulturell und weltoffen repräsentiert werden, da passen die Obdachlosen wohl nicht ins Bild und bekommen auch nur über den Winter etwas, dass man sich weiter als sozial(diktatorisch) bezeichnen kann.

Welch ein erbärmliches Bild, dass Berlin als Hauptstadt abgibt! Jeder Nichtdeutsche wird dort besser behandelt, Containerdörfer für Illegale werden aus dem Boden gestampft, für 30.000 Wirtschaftsflüchtlinge Platz geschaffen. Aber 800 Schlafplätze für Obdachlose können nicht ganzjährig betrieben werden, weil kein Geld da ist? Und auf der anderen Seite werden 78 Millionen Euro für Europatouristen ausgegeben, welche gekommen sind um zu bleiben? Mit welcher Rechtfertigung wird sowas entschieden? Auf Nachfrage habe ich seltsamerweise bis jetzt keine Antwort erhalten!

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