Berlin: Kleingartenkolonie will keine weiteren Migranten – Türkische Bewerber fühlen sich diskriminiert

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In der Kleingartenkolonie „Frieden“ in Berlin-Mariendorf herrscht Zoff um die Parzelle, der Verein will keine weiteren Migranten aufnehmen und lehnt zwei türkische Familien ab. Die Türken akzeptieren kein Nein, sofort wird von Diskriminierung über Presse, Politik und Türkischen Bund Berlin-Brandenburg  jede mögliche Karte ausgespielt.

[…]Ein Mitglied des Kolonie-Vorstands bestätigt am Mittwoch, dass man den Anteil der Pächter nicht-deutscher Herkunft nicht erhöhen möchte. Dieser liege derzeit bei 25 Prozent. „Das soziale Gleichgewicht muss in der Waage liegen“, sagt er. Da bekomme er von den Nachbarn zu hören: „Setzt mir bloß keinen Türken rein!“

Der Tempelhofer Bezirksverband der Kleingärtner berichtet: Die Nicht-Deutschen mähen am Sonntag Rasen. Sie beschweren sich über deutsche Nachbarinnen im Bikini oder biertrinkende Väter. Insbesondere die türkischen Familien integrieren sich kaum in das Vereinsleben.

Emine Ö. und Kenan I. wollen sich jetzt juristisch zur Wehr setzen. Sie prüfen eine Klage. Ob gegen die Verantwortlichen in der Kolonie oder gegen den Bezirksverband, das müsse der Anwalt entscheiden, sagt Ö. Das Antidiskriminierungsnetzwerk des türkischen Bundes wird sie dabei unterstützen. […] Weiterlesen auf Tagesspiegel.de

Man versucht mit Hilfe eines sogenannten „Gleichstellungsgrundsatzes“ Menschen zu zwingen, sich unliebsame Nachbarn in die Gartenanlage zu holen? Wenn der Kleingartenverein der Auffassung ist, dass sie genügend Pächter mit Migrationshintergrund aufgenommen hat, dann ist das halt so. Die Tatsache, dass sich die abgelehnten Türken gleich als Opfer von Diskriminierung aufspielen und sich darüber öffentlichkeitswirksam beschweren, lässt vermuten, dass es gerade mit diesen Leuten auch später Probleme gegeben hätte. Insofern kann man die Entscheidung der Kleingartenkolonie gut nachvollziehen. Bei 25% Ausländeranteil dem Verein generell Ausländerfeindlichkeit zu unterstellen, ist unredlich.

Hätte man einen „Bio-Deutschen“ nicht aufgenommen, wäre das keinen Artikel wert gewesen.

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