Arme Renter können ihr Glück kaum fassen: Pfandpflicht für Milchtüten und Weinflaschen geplant

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Gottlob hat Deutschland keine anderen Probleme und man kann sich auf den Verpackungs-Irrsinn konzentrieren, das gibt ein Gefühl der Zufriedenheit und Sicherheit, dass der Staat sich um die wirklich wichtigen Dinge kümmert:

[…] Milchtüten, Saftverpackungen sowie Wein- und Schnapsflaschen könnten in Zukunft pfandpflichtig werden. Das geht aus einer Stellungnahme des Bundesrates zum geplanten Verpackungsgesetz hervor. Die Länderkammer zeigt sich unzufrieden mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung und fordert Änderungen unter anderem bei der Kennzeichnung von Einwegverpackungen und in der Pfandfrage.  So soll sich das Pflichtpfand in Zukunft nicht mehr an Größe und Inhalt der Getränkeverpackung orientieren, sondern an der Art des Verpackungsmaterials. Denn die bisherige Regelung führe zu Verwirrung bei den Verbrauchern und ermögliche den Herstellern zudem noch vielfältige Ausweichmanöver. Mit dem Verpackungsgesetz will die Bundesregierung das Recycling in Deutschland verbessern. berichtet „Die Welt.de“ am Dienstag. […]

Rentner, Hartz-IV-Bezieher und Obdachlose könnten bald noch mehr in Mülltonnen rumwühlen, der Bundesrat, in denen Grüne und SPD die Mehrheit besitzen, plant offenbar eine neue Einnahmequelle für die in der Armut lebenden Flaschensammler, andererseits erfahren die Bürger eine weitere Stufe der Gängelung, kurz: Volkserziehung. Das neue geplante Verpackungsgesetz ist vermutlich genauso sinnvoll wie die Mülltrennung? Erst trennen und danach alles zusammen in die Müllverbrennungsanlage? Sollten sich die Politiker nicht besser um die innere Sicherheit, um Bildung, Infrastruktur und vor allem um verarmte deutsche Rentner und deutsche Obdachlose kümmern?

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