Zweimal eingereist, zweimal abgeschoben: Dreiste sechsköpfige Asyl-Schnorrer-Familie aus dem Irak

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Das Ergebnis einer Drehtür, vorne werden sie rausgeschmissen, lachend drehen sie sich um und kommen hinten wieder rein, das Spiel beginnt erneut, nur unter neuen bzw. falschen Namen. Eine irakische Familie, nicht die ersten und nicht die letzten Versorgungssuchenden, die trotz Abschiebung und Einreiseverbot immer wieder versuchen nach Deutschland zu gelangen – kurz: Wiederholungstäter.  Genau diese Sorte von Menschen, die den Unmut in Deutschland schüren: Asylschnorrer. Dieser Fall beweist wieder, dass das Schengen-Abkommen ein großer Fehler ist, da nützen weder Abschiebungen noch Einreiseverbote bei offenen Grenzen.

Frankfurt (Oder) (ots) – Bundespolizisten schoben am Freitag (9.3.2018) eine irakische Familie nach Polen zurück. Die sechs irakischen Staatsangehörigen versuchten trotz eines bestehenden Einreiseverbotes in einem lettischen Bus nach Deutschland einzureisen.

In den frühen Morgenstunden gegen 4:30 Uhr stoppten Bundespolizisten einen aus Polen kommenden lettischen Reisebus an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West. Die Beamten kontrollierten unter anderem ein irakisches Ehepaar mit seinen vier Kindern im Alter von neun bis 16 Jahren. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass die Familie bereits im Vorjahr unter anderem Namen nach Deutschland eingereist war und einen Asylantrag gestellt hatte. Nach Ablehnung des Asylantrages war die Familie im Januar 2018 nach Litauen abgeschoben worden. Gleichzeitig wurde den Irakern ein Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland ausgesprochen.

Da die Familie somit unerlaubt nach Deutschland eingereist war, wurde sie in Gewahrsam genommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurden die sechs Iraker nach Polen zurückgeschoben.

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