Zweifel an Tod von Flüchtlingsmädchen: Spiegel nimmt eigene Artikel offline

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Fast vier Jahre nach dem Relotius-Skandal hat der „Spiegel“ wieder ein Problem mit einigen seiner Artikel. Es gibt Zweifel am Wahrheitsgehalt von Spiegel-Reportagen aus dem vergangenen August. Konkret geht es um ein Flüchtlingsmädchen, das auf einer Insel zwischen der Türkei und Griechenland gestorben sein soll. Vier Artikel über den Fall hat der “Spiegel” mittlerweile offline genommen.

Wie „ Medieninsider “ berichtet, gebe es nicht nur Zweifel am Tod des Mädchens. Es ist demnach unklar, ob es überhaupt existierte. In einem der fraglichen Artikel schrieb der Spiegel-Reporter laut “Medieninsider” anklagend: „Nun ist Maria tot. Sie ist Anfang August an Europas Außengrenze gestorben, weil ihr griechische Behörden jede Hilfe versagten. Sie wurde gerade einmal fünf Jahre alt.“

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HansM
HansM (@hansm)

Der Spiegel und ebenso die Süddeutsche Zeitung waren einmal bei mir sehr beliebt. Allerdings war der Absturz beider Journalien derartig bodenlos, daß sie nur noch ans Stramm Linke Kampfblätter wahrgenommen werden können.

MaMa
MaMa (@mark)

Wer liest den Spiegel (noch)? Irgendwie erinnern die Stories mit den Vorfällen an der Außengrenze einer Mutter, die ihr Baby im Kinderwagen vor sich her schiebt. Bei der Straßenüberquerung ist der Kinderagen immer zuerst auf der Straße, während sie auf dem sicheren Gehweg steht und darauf wartet, dass die von ihr mit dem Kinderwagen genötigten Autos anhalten. Man stelle sich vor, Mexico würde seine Kranken an die US-Grenze stellen und erwarten, dass die USA als menschlichen Akt diese in ihre Krankenhäuser lassen und auf US-Kosten versorgen. Das ist Sozialismus, die Erzwingungen von Solidarität. Das gibt es auch bei uns. Robin… Weiterlesen »

Timon
Timon (@timoxx20)

Die Alpen-Prawda und den Spiegel kann man seit Jahren in Deutschland nicht lesen. Überhaupt sind alle Printmedien derart verkommen und verlogen und befinden sich in der Hand dreier Familien, welche durch die Politik gekauft sind.
Um die Wahrheit erfahren zu wollen, ist es besser, man wagt einen Blick in die Glaskugel als in so ein derartiges Schmierenblatt. Von den deutschen Medien wie TV oder Rundfunk wollen wir erst nicht sprechen.

Zuletzt bearbeitet 5 Tage her von Timon
D2W2
D2W2 (@d2w2)

Seit diese Medien nicht mehr nur vom Verkauf an zahlende Konsumenten (Leser, Zuhörer und Zuseher) leben, sondern vom Staat durch direkte Zuwendungen (GEZ) und von Ministerien (z. B. zu Corona) geschaltete Werbung unterstützt werden, müssen diese sich nicht mehr um Leserbriefe oder Verkaufszahlen kümmern. Das Regulativ des Marktes ist ausser Kraft gesetzt und einem Meinungsmonopol gewichen. Wer zahlt, der bestimmt die Musik. Berichtet wird nicht, was die Konsumenten lesen wollen, sondern was sie lesen und glauben sollen – wie in der Konsumwerbung – so in der Propaganda.

MaMa
MaMa (@mark)
Antwort an  D2W2

Gekaufte Medien, eine Simulation der 4. Gewalt …
Aber die Deutschen sind reich und sie sind frei …
dachten sie und ließen sich Boostern!