Zu viel nackte Haut – Schülerinnen bekommen Ersatzkleidung

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Irgendwie dreht Deutschland so langsam durch? Auf zu knappe Kleidung an heißen Tagen reagiert eine Mittelschule in Osterhofen im Landkreis Deggendorf – der Schuldirektor verteilt bedruckte T-Shirts an Mädchen. Klingt so,  als wollte man „unschöne Bilder“ verhindern und knickt vor dem neuerdings massiv hereingeflüchteten Zeitgeist ein?

Früher sind die Mädchen auch in Hotpants, extremen Miniröcken und knappen T-Shirts zur Schule gegangen, kein Mensch hat sich darüber aufgeregt, keiner hat sich daran gestört, der Unterricht verlief trotzdem erfolgreich, es gab so gut wie keine sexuellen Übergriffe durch textile „Provokationen“. Was soll auf einmal der ganze Hype? Man wird das Gefühl nicht los, dass diese „Ersatzkleidung“ zum jetzigen Zeitpunkt einzig und allein als Maßnahme dienen soll, die Gemüter der erst kürzlich eingereisten männlichen Zeitgenossen aus rückwärtsgewandten Kulturen nicht weiter zu erhitzen und zu provozieren?

Stück für Stück verändert sich die freie Lebensart in Deutschland, um sich in vorauseilendem Gehorsam der Minderheit unterzuordnen.  Und in naher Zukunft stehen die Vertreter des Wächterrates an den Schulen und kontrollieren die allzu freizügig gekleideten Mädchen – Strafe nicht ausgeschlossen?

[…] Wie kurz darf ein Rock sein? Wie tief darf ein Ausschnitt blicken lassen? Wenn die Temperaturen steigen, dann wird die Kleidung knapper und freizügiger.

An der Mittelschule Osterhofen im Landkreis Deggendorf wird das nicht gern gesehen. Dort gibt es jetzt weite, bedruckte T-Shirts, die übergezogen werden können, wenn die Kleidung der Schülerinnen in den Augen des Lehrpersonals zu aufreizend ist. […] Quelle: antenne.de/4.7.2018

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