Zu kalt und nass? Fridays for Future in Köln gibt wöchentliche Schulstreiks auf

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Liegt es an den kalten Temperaturen, an der Karnevalszeit oder lässt das Interesse an der Demo-Teilnahme generell nach bzw. der Hype ebbt ab? Den Fridays-for-Future-Aktivisten in Köln geht offenbar die Puste aus, der wöchentliche „Schulstreik“ wird vorerst eingestellt, denn der Widerstand läuft nicht wie erhofft. Besser im Winter in der warmen Stube hocken und Weihnachtsplätzchen backen, die Verschnaufpause könnte man auch nutzen, warum sich das Klima von den FFF-Demos nicht beeindrucken lässt.

Vorerst heißt es auch freitags in die Schule gehen und die Defizite aufzuholen, das Pappschild und Hüpfen fürs Klima haben ausgedient? Nicht ganz, gelegentlich möchte man schon noch demonstrieren, aber der Fokus soll auf andere Aktionen gelegt werden.

Welt.de berichtet:

Die Kölner Ortsgruppe von Fridays for Future wird ab kommender Woche nicht mehr jeden Freitag demonstrieren. Der Schulstreik am vergangenen Freitag sei der vorerst letzte gewesen, teilten die Aktivisten auf Twitter mit. Stattdessen wolle man sich andere politische Aktionen überlegen.

„Nach einem Jahr müssen wir leider feststellen, dass es trotz unserer Proteste immer noch keine politischen Maßnahmen für das 1,5-Grad-Ziel gibt“, sagte Sprecherin Leonie Bremer.

Das vorläufige Ende der wöchentlichen Streiks bedeute nicht, dass die Ortsgruppe aufhört, gelegentliche Klimademonstrationen soll es in Köln auch in Zukunft geben, man wolle sich aber nun auf andere Protestformen konzentrieren. Denkbar seien etwa gezielte Aktionen gegen Politiker, die aus Sicht von Fridays for Future das Thema Klimaschutz besonders blockieren. „Dazu wollen wir auch bundesweit mit anderen Ortsgruppen und Bündnissen zusammenarbeiten.“

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