Zu abgelegen, zu viele Mücken – Pfaffenhofen: Asylbewerber aus Nigeria protestieren gegen Unterkunft

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Sieben Asylbewerber aus Nigeria sind mit der Verlegung in eine zugewiesene Unterkunft nicht einverstanden, das neue Dach über den Kopf sei zu abgelegen und obendrein schwirren zu viele Mücken herum. Kaum in der neuen Unterbringung angekommen, fuhren die Schutzsuchenden prompt nach Pfaffenhofen, um im Landratsamt ihren Unmut zu bekunden. Statt froh und dankbar darüber zu sein, dass sie nicht im Zelt draußen schlafen müssen, dass der deutsche Steuerzahler ihnen Unterkunft, Essen, Taschengeld etc. finanziert, dass sie nach der Flucht – vermutlich durch zig Länder Afrikas, dann übers Mittelmeer und danach durch etliche EU-Länder – endlich „sicher“ in Deutschland angekommen sind, kommen Beschwerden über banale Dinge, die nur noch Kopfschütteln auslösen.

Donaukurier berichtet:

Sieben Asylbewerber aus Nigeria haben am Donnerstagnachmittag mit einer Protestaktion für einen Polizeieinsatz im Landratsamt gesorgt. Wie Landrat Martin Wolf bestätigte, verteilten sich die Männer in verschiedenen Räumen zu einer Art Sitzstreik. „Sie wollten nicht mehr zurück in die zugewiesene Unterkunft in der Patriotstellung im Feilenmoos“, erklärte der Landrat den Hintergrund der Aktion.

Bisher waren die Männer in einer Einrichtung in Fürstenfeldbruck untergebracht. Am Donnerstag waren sie in die Unterkunft in der ehemaligen Patriotstellung verlegt worden. Weiterlesen auf Donaukurier.de

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