Zahl der Asylanträge gestiegen – über 17.000 im Januar 2019

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Symbolbild

Der Wahnsinn will einfach kein Ende nehmen: Allein im ersten Monat dieses Jahres wurden 17.051 Asylanträge gestellt, davon 14.534 Erstanträge und 2517 Folgeanträgen, hauptsächlich von Personen aus Syrien, Irak und Nigeria. Wie viele kamen über sichere Drittstaaten? Letztendlich werden alle bleiben und dauerhaft vollversorgt werden.

Zu den Asylantragstellern gesellen sich der monatliche Familiennachzug, das (EU-) Resettlement und die Programme für humanitäre Aufnahme, obendrein die in Deutschland geborenen Kinder von Asylbewerbern und Personen mit und ohne Schutzstatus. Bei Deutschland denkt man unwillkürlich an die Titanic: volle Fahrt voraus, es gibt warnende Stimmen, aber inhuman ist negativ und daher heißt es Kurs halten, bis die Wand auftaucht.

Welt.de berichtet:

Wie das BAMF am Dienstag mitteilte, wurden im ersten Monat des Jahres 17.051 Asylanträge gestellt. Haupt-Staatsangehörigkeiten der Antragsteller waren Syrien, Irak und Nigeria.

Die Zahl von 17.051 Asylanträgen setzt sich zusammen aus 14.534 Erstanträgen und 2517 Folgeanträgen. Als schutzberechtigt wird rund jeder dritte Antragsteller anerkannt. Im Januar waren es 37,6 Prozent. 22,3 Prozent erhielten dabei Flüchtlingsschutz inklusive Asyl, zwölf Prozent Subsidiärschutz und 3,3 Prozent ein Abschiebungsverbot.

Unter den Folgeantragstellern sind vor allem Personen, deren erster Asylantrag abgelehnt wurde. Sie bleiben aber dennoch im Land und stellen später einen weiteren Asylantrag. Das BAMF akzeptiert diesen dann, wenn der Antragsteller glaubhaft vermitteln kann, dass in der Heimat neue Schutzgründe entstanden seien oder dass im ersten Verfahren ein Schutzgrund noch nicht angegeben worden sei.

In geringerem Umfang sind unter den Folgeantragsstellern aber auch abgelehnte Asylbewerber, die schon ausgereist waren oder abgeschoben wurden – später aber erneut einreisten und noch einen Asylantrag stellten.

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