Wochenrückblick von Markus Gärtner: Jede Menge neue Zumutungen

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So gehen uns weiter die Augen auf: ein Mainstream-Narrativ nach dem anderen zerbröselt: Der Autoverkehr bricht in der Corona-Krise drastisch ein, doch die Ergebnisse der Mess-Stationen in den Städten sinken kaum. Die Autos können es also nicht gewesen sein. Mehr noch: die Grünen langen uns selbst in leere Taschen und wollen eine „zügige CO2-Preiserhöhung“, während die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken eine Sonderabgabe auf Vermögen verlangt. Die Umverteiler geraten in Ekstase, in einer Phase, in der die Melkkühe der Nation erschöpft am Boden liegen. Politiker in Berlin fürchten daher eine Revolution der Mittelschicht, die IWF-Chefin spricht von der „dunkelsten Stunde der Menschheit“, Und die Organisation, der sie vorsitzt, warnt im Blog vor einem „Covid-19-Krieg“. Währenddessen machen sich Joschka Fischer und Sigmar Gabriel gemeinsam für einen EU-Marshall-Plan stark. Sogar politische Rentner haben es neuerdings auf unsere nunmehr leeren Taschen abgesehen. Ach ja, auch das hier darf beim Blick zurück in die ablaufende Woche nicht fehlen: das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor einer Instrumentalisierung der Corona-Krise „durch Rechtsextreme“. Wer instrumentalisiert hier eigentlich? Selbst wenn das Virus unser Gesundheitssystem im Würgegriff hat, die Wirtschaft einen Infarkt wie seit Jahrzehnten nicht mehr erleidet und sich die Fäuste in den Taschen ganz normaler Bürger wütend ballen, selbst dann sieht der Mainstream die größte Gefahr „von rechts“ kommen. So sieht ein Staat aus, der schier am Durchdrehen ist ….

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