Wird fünfte Amtszeit angedroht? Daniel Günther will auf Merkel als Zugferd bei BTW 2021 setzen

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Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will weiter auf das Zugpferd Angela Merkel setzen, mit der ewigen Kanzlerin hätte die CDU alle Chancen, ein sehr gutes Ergebnis bei der BTW 2021 einzufahren, auch aufgrund der Sympathien für Merkel. Ähnlicher Ausgang wie bei BTW 2017, mit der schwersten Niederlage für die CDU? Und sollte die BTW 2021 mit dem zugkräftigen Magnet keinen Blumentopf mehr gewinnen und völlig in die Hose geht, kann immer noch der Vorgang rückgängig gemacht werden?

Wie Peter Altmaier ist auch Daniel Günther ein treuer Vasall, beide wollen die Marschrichtung vorgeben, um Merkel erneut auf den Thron zu hieven, damit das Aussitzen als Regierungsmaxime, plan- und konzeptlos, weitergehen kann, und schließlich ist die CDU personell so ausgehöhlt, dass ihr gar nichts mehr verbleibt außer Madame Alternativlos – die Alternativen hat Merkel ja alle rechtzeitig ausgeschaltet.  Ob Merkel tatsächlich das richtige Zugpferd noch ist, das hängt u.a. auch von der schweigenden Mehrheit ab, die dann in der Wahlkabine eine andere Entscheidung trifft, die man vorher bei angeblich so viel Sympathien nicht sehen konnte und die CDU sich endgültig ins Aus geschossen hat.

[…] In der Diskussion über die Neuaufstellung der CDU regt der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther an, weiter auch auf Bundeskanzlerin Angela Merkel als Zugpferd im nächsten Bundestagswahlkampf zu setzen. „Mit Angela Merkel haben wir als CDU alle Chancen, ein sehr gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl zu holen“, sagte der CDU-Politiker am Montagabend in den ARD-„Tagesthemen“. „Wir können von den Sympathien profitieren, die sie bei den Menschen hat.“ Mit Blick auf die Neubesetzung des CDU-Parteivorsitzes sagte Günther, der Kandidat müsse den Kurs der Union klar bestimmen und sich in der politischen Mitte positionieren. Nötig sei eine deutliche Abgrenzung nach rechts. Das habe die Union bitter nötig, „gerade nach den letzten Wochen“. […] Quelle: Welt.de


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