Wie Diplomaten über Afrikaner sprechen: „Hunde und Sklaven“ oder Abschaum Afrikas

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Man stelle sich einmal vor, ein deutscher oder österreichischer Politiker würde die täglich in größeren Massen bei uns eintreffenden Mitbürger als »Abschaum«, »Abfall« und »Ratten« bezeichnen. So etwas darf man im deutschsprachigen Raum zwar als Diplomat über Afrikaner und als Politiker über die eigene Bevölkerung sagen, nicht jedoch als einfacher Bürger über Politiker oder Migranten. Das ginge dann ja doch zu weit.

Europäer geraten schnell in Verdacht, Rassisten zu sein. Beim geringsten Verdacht einer politisch nicht korrekten Äußerung gibt es auf jeden Fall einen gewaltigen Aufschrei. Völlig anders ist das offenkundig, wenn Diplomaten sich abfällig über Migranten äußern.

In Afrika sorgt derzeit die mehr als abfällige Äußerung eines ägyptischen UN-Diplomaten für Aufsehen, der Schwarzafrikaner gerade erst bei einer offiziellen UN-Konferenz in Kenia »Hunde und Sklaven« genannt haben soll. Nicht eine europäische Zeitung berichtete bislang darüber. Man stelle sich einmal vor, ein Europäer hätte sich so über Afrikaner geäußert. In diesem Fall aber schauen unsere europäischen Leitmedien lieber einfach weg – wie so oft. Weiterlesen auf info.kopp-verlag.de

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