Wie am Fließband: „Alan Kurdi“ weiter auf Schleppermission – 44 Migranten aufgesammelt

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Man könnte schon fast von einem Linienverkehr sprechen, kaum hat die „Alan Kurdi“ die Passagiere der letzten „Seenotrettung“ in Malta abgesetzt, schon wurden die nächsten Einreisewilligen – genau 44 – von einer Nussschale im Mittelmeer aufgesammelt. Die Aufgegriffenen sollen nun der maltesischen Marine übergeben und an Land gebracht werden, um diese dann umgehend auf andere europäische Länder zu verteilen, wobei die Zahl der Aufnahmebereiten sehr eng bemessen ist.

Welt.de berichtet:

Während die „Sea Watch 3“ weiter von den italienischen Behörden beschlagnahmt ist, rettet die „Alan Kurdi“ der deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye – ebenfalls Unterstützer des Netzwerks Seebrücke – weiter. Kurz nach ihrer Rückkehr ins Einsatzgebiet im Mittelmeer vor Libyen hat das Schiff erneut 44 Migranten gerettet. Der Einsatz sei in Kooperation mit den maltesischen Behörden erfolgt, erklärte die Organisation aus Regensburg auf Twitter.

Die Menschen seien auf einem Holzboot unterwegs gewesen, das zuvor von dem privaten Suchflugzeug „Colibri“ ausgemacht worden war. „Ein Schiff der maltesischen Marine ist nun auf dem Weg, um sie (die Migranten) von der #AlanKurdi zu übernehmen und an Land zu bringen“, twitterte Sea-Eye. Eine Bestätigung aus Malta gab es zunächst nicht.

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