Wer sonst? Deutschland soll bis zu 50 Milliarden Euro nach Brüssel überweisen

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Symbolbild

Die Briten machen sich vom Acker, bedeutet, ein Nettozahler weniger, statt Sparmaßnahmen einzuleiten und mit weniger Finanzen auszukommen, wächst der Brüsseler Wasserkopf unaufhörlich, und da Deutschland am meisten von der EU profitiert, so wird es den Bürgern suggeriert,  soll die Melkkuh mit höheren Beiträgen zur Kasse gebeten werden und die Lücke des Brexit schließen, damit die Regulierungswut, die Bevormundung , die Beschränkung der Meinungsfreiheit und das Betreiben von zwei Standorten (Brüssel, Straßburg) weitergehen können.

Deutschland ist so ein reiches Land, die Zahlung bis zu 22 Milliarden Euro mehr im Jahr sind doch Peanuts, obwohl das öffentliche Nahverkehrssystem, das Rentensystem und das Bildungssystem kränkeln, Schwimmbäder und Krankenhäuser schließen, die Altenpflege kaum bezahlbar ist, die Wirtschaft schwächelt, die Krankenkassenbeiträge steigen und Schulen und Brücken bröckeln – Hauptsache die Milliarden fließen ins Ausland.

[…] In der Diskussion über den neuen EU-Haushalt ohne Briten häufen sich Forderungen nach höheren Beiträgen Deutschlands. Im Extremfall könnte Berlin bis zu 22 Milliarden Euro mehr als bisher nach Brüssel schicken.

Alle sieben Jahre wird in Brüssel über das langfristige Budget für die EU verhandelt, gegenwärtig für den Zeitraum von 2021 bis 2027. Konflikte gibt es jedes Mal, aber diesmal drohen die Budgetverhandlungen besonders schwierig zu werden. Vor allem aus deutscher Sicht.

Denn nach dem Brexit müssen die verbleibenden 27 Mitgliedstaaten die Milliardenlücke stopfen, die der Austritt Großbritanniens reißen wird. Das Land ist nach Deutschland der größte Nettozahler in der EU. Die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert zudem zusätzliches Geld für ihre neuen ambitionierten Projekte, etwa beim Klimaschutz. […] Weitere Informationen auf Welt.de

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