Wer hätte das gedacht? Millionenschaden bei Betrug mit Mehrfachidentitäten

6
1143
Symbolbild

Der Asyl-Betrug durch Flüchtlinge mit Mehrfachidentitäten in Niedersachsen verursachte gemäß einem Medienbericht zufolge ein Schaden von mindestens 1,6 Millionen Euro. 593 „Flüchtlinge“, vor allem Sudanesen, sollen nach bisherigen Ermittlungen mehrfach kassiert haben.

Diese bisherigen 593 Fälle dürften nur die Spitze des Eisbergs sein, die meisten Fälle, und das nicht nur in Niedersachsen, werden wohl erst gar nicht aufgedeckt. Der Fall in Braunschweig zeigte, dass man aus Angst vor dem Vorwurf der Diskriminierung erst gar nicht gegen die Verdachtsfälle vorgehen wollte, nur einer mutigen Mitarbeiterin ist es zu verdanken, dass die Betrugsfälle entlarvt wurden, zum Dank wurde sie entlassen.

Während das Sozialparadies den Missbrauch mit Mehrfachidentitäten Tür und Tor öffnete,  funktioniert die Beaufsichtigung der „hier schon länger Lebenden hervorragend,  jeder Strafzettel für Falschparken wird gnadenlos eingetrieben, ebenso werden die Steuern schonungslos eingetrieben, jeder deutsche Hilfebedürftige muss lückenlose Dokumente/Belege vorlegen und die Bürokratie schwingt sich zu ungeahnten Spitzenleistungen auf, bis überhaupt ein müder Cent bewilligt wird.

NDR berichtet:

Der Asyl-Betrug durch Flüchtlinge mit Mehrfachidentitäten hat einen Schaden von mindestens 1,6 Millionen Euro verursacht. Das ergab eine erste Schadensberechnung der Polizei Braunschweig, sagte der zuständige Ermittlungsführer Haug Schalk dem NDR Regionalmagazin „Hallo Niedersachsen“. Der Schaden war entstanden, weil sich vor allem Sudanesen mit diversen Identitäten als Flüchtling gemeldet hatten und daher mehrfach in unterschiedlichen Kommunen Sozialleistungen bezogen. Aufgefallen war der Betrug einer Mitarbeiterin der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig.

Mehr als 92.000 Euro Schaden sei bei der Landesaufnahmebehörde direkt entstanden, durch ausgezahltes Taschengeld und weitere Leistungen. Der größte Schaden mit mehr als 1,5 Millionen Euro entstand allerdings bei Städten und Landkreisen, die Sozialleistungen an Flüchtlinge auszahlen.

„Zu dem Schaden gehört natürlich auch, wenn sich eine Person an zehn verschiedenen Orten mit zehn verschiedenen Personalien angemeldet hat und dort zehn Mal Wohnraum und Leistungen zur Verfügung gestellt wurde“, sagte Haug Schalk im NDR Interview. „Dieser Wohnraum wird finanziert, ohne dass er bewohnt wird.“

Insgesamt führt die Polizei Braunschweig 593 Beschuldigte. Wie hoch der Gesamtschaden am Ende sein wird, ist noch nicht absehbar, da noch nicht alle Summen erfasst seien. Die 114 Fälle der Stichprobe waren nach Angaben der SOKO jene Flüchtlinge, die besonders viele Alias-Identitäten genutzt hatten. Bei den übrigen Fällen seien auch viele dabei, bei denen die Betrugssummen wesentlich geringer seien. Eine Hochrechnung aus den bisher ermittelten Fällen auf die Gesamtschadensumme ist daher laut Schalk nicht vertretbar.

Die Sonderkommission ZERM der Polizei Brauschweig ist mittlerweile seit 2016 mit den Ermittlungen befasst. Ein Hinweis auf ein kriminelles Netzwerk habe sich nicht ergeben, sagte Schalk dem NDR: „Es wurde einfach mündlich weitergegeben. Man hat das ausprobiert. Dann ging das vielleicht ein zweites Mal gut. Und dann wird man so mutig und traut sich ein drittes Mal und ein viertes Mal und manche haben es dann wirklich mal übertrieben und haben das exzessiv bis zu zehn bis zwölf Personalien gemacht.“ Quelle: „NDR Hallo Niedersachen“

Loading...
Neuste Älteste Beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Bingo
Mitglied
Bingo

Das „no Passport-Geschäftsmodell“ fördert organisierten Betrug !
Schön, dass unsere Verantwortlichen auch schon wach geworden sind !
Lösung : No Passport = no Money !! (nur Gutscheine!)

obo
Mitglied
obo

Jetzt kommen die BAmfs und tun so, als wäre das was Neues.Allein nur in Niederschsen, ein Schaden von mindestens ! 1,6 Mio Euro, also möglicherweise bedeutend höher. Das was uns hier aufgetischt wird, das sind ,wenn man den Artikel richtig liest, nur 114 Fälle der Stichprobe.Ich gehe eher davon aus, daß allein in Niedersachsen der mögliche Schaden im 3-stelligen Millionenbereich. Und das nur eben in Niedersachsen. Leute das ist unser Geld. Jeder Beschäftigte in der freien Wirtscchaft, der ohne zu Prüfen solche Summen auszahlt, würde längst seinen Job verloren haben und möglicherweise gesiebte Luft atmen können.Und wenn man schließlich die… Weiterlesen »

Nyah
Mitglied
Nyah

Da wird drüber berichtet als ob das Peanuts wären! Bis zu zehn, zwölf mal….da habt ihr gepennt da geht auch noch mehr als das doppelte.Seit 2016….ach ja und immer noch nichts draus gelernt und was unternommen. Sag ja das wird geahndet wie Peanuts klauen

docsavage
Mitglied
docsavage

Als ob es schon vor 2015 nicht genug „warnende“ Stimmen gegeben hat, welche genau solche „Auswüchse“ vorausgesehen haben! Aber nein, die mussten ja mit der Rassismus- und Toleranz- Keule totgeschlagen werden! Saubere Arbeit – jaaaa nicht auf das Volk hören…..

Hoppler1955
Mitglied
Hoppler1955

Aber dem Bio-Deutschen das leben schwer machen. Seit Monaten verlangt das Jobcenter in Düsseldorf von meinem Sohn Nachweise und und und über Euro 53 die er angeblich von seinem Vermieter zurück erstattet bekommen hat überschüssige Nebenkosten. Briefe über Briefe kommen von diesem Sachbearbeiter ins Haus geflattert. Dabei hat der Vermieter bereits erklärt, das er aus diesem Jahr noch gar keine Abrechnung gemacht hat. Wo dieser Betrag herkommt, keiner weiß es. Nun liegt alles einem Anwalt vor. Es steht natürlich die Sanktion vor der Tür. Bei solch einem Arbeitsaufwand hat man halt keine Zeit sich um unsere Gäste zu kümmern.