Wenn sie Platz in ihrer Wohnung hat! Brantner (Grüne): „Wir dürfen Italien nicht alleine lassen“

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Nach Heiko Maas kräht Franziska Brantner, Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, ins gleiche Aufnahmehorn und ruft die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf, man dürfe Italien nicht alleine lassen.

In Italien leben deutlich weniger Flüchtlinge, allein in NRW befinden sich heute mehr Asylzuwanderer als in ganz Italien, und von Januar bis Mitte Mai 2021 sind in Italien rund 13.000 sogenannte Schutzsuchende angekommen oder besser gesagt Versorgungssuchende. Deutschland hingegen ist mit über 26.000 Erst-Asylanträgen im ersten Quartal 2021 Spitzenreiter in der EU, die kommen noch auf die über 2 Millionen „Flüchtlinge“ und dem Familiennachzug, der nicht in die Statistik einfließt, obendrauf.

Warum sollte man Italien zur Hilfe eilen und entlasten, unzählige illegal eingereiste Bootsmigranten abnehmen, die in der Mehrheit nicht schutzberechtigt sind und keine Pässe haben? Wie solidarisch verhält sich Italien zu Deutschland, wenn es um Rückführungen von weitergereisten Asylanten geht?

Epoch Times:

Angesichts steigender Zahlen von Flüchtlingen, die auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa eintreffen, haben die Grünen die Bundesregierung zum sofortigen Handeln aufgerufen. „Wir dürfen Italien nicht alleine lassen“, sagte die Grünen-Europa-Expertin Franziska Brantner der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. „Wer da wegschaut, verweigert europäische Solidarität.“

Migration und Flucht seien gemeinsame europäische Aufgaben. „Deshalb muss die Bundesregierung mit gleichgesinnten Ländern voran gehen und sich stärker für eine Reform der europäischen Migrationspolitik einsetzen.“ Diese müsse Humanität, Ordnung und Solidarität zusammenbringen.

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