Wen wundert es noch: Drosten-Studie liegt total daneben, aber Merkel hört auf ihn

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Es gibt Hinweise, dass die Drosten-Studie zur Infektionsbelastung der Altersgruppe Kinder nicht so genau ausgearbeitet wurde, wie es wissenschaftlich zwingend erforderlich gewesen wäre, denn nun gerät mehrere Wochen nach der Veröffentlichung diese Studie immer stärker in die Kritik: Wissenschaftler aus mehreren Ländern werfen Charité-Forschern vor, unsauber gearbeitet zu haben – und das mit verhängnisvollen Konsequenzen.

[…] Professor Leonhard Held vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich kritisiert in einer Untersuchung die Aussagekraft der Drosten-Studie: „Die Erkenntnisse müssen mit einiger Vorsicht interpretiert werden.“

Auch Statistik-Professor Dominik Liebl von der Universität Bonn weist auf schwere Ungereimtheiten in der Drosten-Studie hin. „Die mittlere Viruslast der Altersgruppe Kindergarten ist um 86 Prozent niedriger als die mittlere Viruslast der Altersgruppe der Älteren“, erklärt Liebl in einer Untersuchung.

Der Mannheimer Statistik-Professor Christoph Rothe schreibt dazu: „Dass derart große Unterschiede von den Autoren als ‚nicht signifikant‘ eingestuft werden, liegt daran, dass die verwendeten statistischen Methoden sehr schwach sind.“ […] Mehr auf Bild.de

Christian Drosten, der „Star“-Virologe und Charité-Professor, der in diesem Jahr den einmaligen „Sonderpreis für herausragende Kommunikation der Wissenschaft in der Covid-19-Pandemie“ erhält, das ist der Virologe, der seine Weisheiten und Ratschläge zur Schweinegrippe verbreitete, mit seiner Fehleinschätzung glänzte und für Millionen Euro Kosten für nicht benötigte Impfungen sorgte, und das ist der Virologe, auf den die Politiker hören – insbesondere Merkel.

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