Weises Glaskugel: BAMF-Chef rechnet mit „nur“ 300.000 „Flüchtlingen“ in diesem Jahr

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Scheinbar arbeiten im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wahre Rechenkünstler, deren Zähler rückwärts laufen: Behörden-Chef Frank-Jürgen Weise überraschte mit der Aussage in der Bild-Zeitung am Sonntag: „Wir stellen uns auf 250.000 bis 300.000 Flüchtlinge in diesem Jahr ein, darauf richten wir unsere Kapazitäten aus.“ Der Leiter der Nürnberger Behörde machte aber deutlich: „Das BAMF gibt keine Prognosen ab, das ist Aufgabe des Innenministeriums.“ Er persönlich „glaube aber, es werden dieses Jahr eher noch etwas weniger als 300.000 Menschen kommen“.

Wenn die genannten Zahlen genauso präzise sind wie die offiziellen Arbeitslosenzahlen, kann man diese bezweifeln, schließlich ist Weise auch der Chef der Bundesagentur für Arbeit. Vielleicht verwechselt Weise die Zahlen und meint eigentlich 300.000 Asylanten als Neuzugang in Hartz-IV? Bereits im Mai 2016 waren es über 200.000 neue „Flüchtlinge“ und Seehofers Obergrenze erreicht. Es gilt weiterhin, man weiß nicht wie viele kommen und auch nicht so richtig wer überhaupt kommt und schon das ist, es hat sich also nichts geändert.

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