Weidel: Masken-Skandale rückhaltlos und vollständig aufklären

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Ein weiterer Unionsabgeordneter, diesmal aus Baden-Württemberg, hat laut Medienberichten Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Geschäften mit Corona-Masken erhalten. Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel erklärt dazu:

„Jeder neue Masken-Skandal ist ein weiterer Schlag für die Glaubwürdigkeit der Corona-Politik dieser Bundesregierung. Mit salbungsvollen Rundbriefen und Appellen ist der Schaden nicht behoben. Jetzt muss vollständig aufgeklärt werden, wer alles in den Regierungsparteien von solchen und ähnlichen Geschäften profitiert hat.

Im Blick auf die Lobbyarbeit einer CSU-Seilschaft um die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier, die sich Medienrecherchen zufolge um Regierungsaufträge für fragwürdige Maskenlieferanten eingesetzt hatte, muss auch die intransparente Beschaffungspolitik des Bundesgesundheitsministeriums und die Rolle des verantwortlichen Ministers selbst durchleuchtet werden.

Es kann nicht angehen, dass Bürger mit kaum noch nachvollziehbaren Maskenpflichten drangsaliert, von Ordnungskräften gejagt und mit hohen Bußgeldern belegt werden, während einige wenige sich an der politisch erzeugten Masken-Nachfrage auch noch bereichern. In der deutschen Corona-Politik ist die Rückkehr zu Ehrlichkeit, Vernunft und Augenmaß überfällig.“

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