Wehe, man wird dabei erwischt – Rentnerin (71) wegen Pfandflaschensammeln verurteilt

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Symbolbild

In Merkel-Deutschland müssen immer mehr Menschen Pfandflaschen sammeln, weil z.B. die karge Rente oft nicht bis zum Monatsende ausreicht. So manche Rentner werden bei der Suche von Pfandflaschen erwischt, wie eine 71-jährige im Münchner Ostbahnhof, zwei Mitarbeiter eines Bahnbetreibers ertappten die arme Frau beim „kriminellen“ Vorgehen und erteilten ein Hausverbot, der traurige Ausgang für die Rentnerin: Anzeige wegen Hausfriedensbuch und zu einer Strafe von 260 Euro verurteilt.

Wo landet das „humanitäre“ Deutschland, wenn ein Mülleimer wegen Altersarmut durcheinandergebracht wird, statt ein Herz für arme Senioren zu zeigen? Da funktioniert der Rechtsstaat noch und fährt die Gesetzes-Krallen für „hier schon länger lebende“ Pfandflaschen-Diebe aus, schließlich gelten diese zwar als arm, aber nicht als traumatisiert und psychisch krank.

[…] „Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen“, beantwortet Roswitha S. die Frage, warum sie Pfandflaschen sammelt. Irgendwann war die Not so groß, dass sie begann am Münchner Ostbahnhof in Mülleimern nach Leergut zu suchen. Für zwei bis drei Euro mehr in der Geldbörse kämpfte die 71-Jährige gegen die Scham an. Fünf Jahre lang – dann der Schockmoment: zwei Mitarbeiter eines Bahnbetreibers erteilten der Rentnerin mit der zarten Figur Hausverbot. Roswitha S. wurde wegen Hausfriedensbruch angezeigt und zu einer Strafe von 260 Euro verurteilt.

„Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen. Am liebsten wäre ich unsichtbar, dass mich keiner sieht, wenn ich mir wieder in den Finger geschnitten habe beim Griff in den Mülleimer.“ […] Mehr Informationen auf Focus Online

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