Wegen Gummibärchen: Imam wird in Kita vorstellig

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Von Sebastian Münzenmaier (AfD) – Landauf, landab wird in Kitas, Kindergärten und Schulen hitzig über Speisepläne diskutiert. Nicht etwa, ob das Essen auf den Tellern unserer Kinder gesund und nahrhaft ist, sondern zunehmend, ob es der jeweiligen Religion und Weltanschauung zumutbar ist. Konkret geht es um das muslimisch diktierte „halal“. Jenseits aller ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse soll nur noch das serviert werden, was als rein und erlaubt betrachtet wird.

Spaßbefreit wird dann der Imam in der Kita vorstellig, weil in den beliebten Fruchtgummi-Bärchen Gelatine enthalten und die Leckerei daher für muslimische Kinder verboten ist. Oft wird dann in vorauseilendem Gehorsam die ganz große Keule geschwungen und beschlossen, dass es künftig eben keine Gummibärchen mehr für die Kinder gibt.

Es mag jeder essen, was er essen möchte, solange uns nicht vorgeschrieben wird, was auf den Teller kommt. Doch wo auf Schlachthöfen gen Mekka geschächtet und Allah angerufen wird, Gummibärchen zum Stein des Anstoßes werden und sich in Andienung an den Islam Hersteller ihre sowieso ohne Schweinefleisch auskommenden Produkte als halal zertifizieren lassen, wird es abenteuerlich. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Wo kommen wir hin, wenn religiöse Befindlichkeiten plötzlich bestimmen, was auf den Teller kommt?

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