Was soll das? Polizei-Gewerkschaft fordert strenge Regeln für Verkauf von Pfefferspray

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Seit über drei Jahren ist die Nachfrage nach Pfefferspray wegen Gefahrenabwehr/Notwehr und mehr Sicherheit gestiegen, offenbar zum Missfallen der Gewerkschaft der Polizei (GdP), der NRW-Landesvorsitzende der GdP, Michael Mertens, fordert nun eine strengere Regulierung, was einer Überwachung gleichkommt.

Also dann besser kuschen, die sexuelle Belästigung/Übergriffe, Vergewaltigung oder die Androhung von körperlicher Gewalt über sich ergehen zu lassen, wo kommen wir denn hin, wenn man sich selbst verteidigen würde. Und nachdem der Belästiger/Vergewaltiger/Schläger fertig ist, kann die/der Geschädigte per Notruf dann die Polizei anrufen und ca. eine Stunde warten, um sich bedauern zu lassen, aber immerhin wurden der/die Täter mit Pfefferspray nicht beeinträchtigt und erlitten auch keine Reizung der Augen oder Atmung und kein Hautjucken.

[…] Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert deutlich strengere Richtlinien beim Verkauf von Pfeffersprays und Reizgasdosen. „Der Verkauf dieser Sprays müsste auf jeden Fall strenger kontrolliert werden. Verkäufer müssen angehalten werden, Namen und Adresse der Käufer zu notieren und festzuhalten“, sagte der NRW-Landesvorsitzende der GdP, Michael Mertens, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). „Es kann nicht weiter so sein, dass solche gefährlichen Gegenstände quasi an jeder Ladentheke zu bekommen sind“, sagte Mertens. „Besonders in Diskos, Gaststätten oder Straßenbahnen kann das Versprühen dieser Sprays fatale Folgen haben und eine Panik auslösen“, betonte Mertens. Er wies darauf hin, dass es Staaten gebe, in denen das Mitführen solcher Sprays grundsätzlich verboten sei. „Das würde ich hierzulande auch gut heißen, aber man müsste das natürlich auch kontrollieren“, sagte Mertens. […]

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