Was für ein Flop: Geschlechtseintrag „divers“ wenig nachgefragt

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Was hat der Bundestag für künstliche Verrenkungen unternommen, um das dritte Geschlecht „divers“ zu billigen, wobei die Bundesregierung von nur rund „160.000“ intergeschlechtliche Menschen ausgeht, die in Deutschland leben. Mitte Dezember 2018 beschloss der Bundestag die Einführung des neuen Geschlechtseintrags und eröffnete die Möglichkeit, die Geschlechtsangabe von männlich oder weiblich in „divers“ bei Standesämtern zu ändern. Hat sich dieser gigantische, linguistische und juristische Aufwand für eine 0,2%-kleine Bevölkerungsgruppe gelohnt? Die Umfrage lässt Zweifel aufkommen, ob das eine kluge Entscheidung war.

t-online.de berichtet:

Der neue Geschlechtseintrag divers für intersexuelle Menschen ist in mehreren deutschen Großstädten bislang wenig nachgefragt. Eine stichprobenartige Umfrage der DPA hat im März und April ergeben: Die Stadt mit den meisten Änderungen  in divers ist demnach Berlin: Dort wollten seit Jahresbeginn bis zum Stichtag 11. April neun Erwachsene bei den Standesämtern ihre Angaben entsprechend ändern

In Köln war von sechs, in Nürnberg von fünf und in Regensburg von drei solchen Änderungswünschen im Personenstandsregister die Rede. In München, Hamburg, Erfurt, Leipzig und Essen wollten je zwei Menschen den neuen Eintrag divers. Weitere Städte wie Stuttgart und Mannheim teilten mit, dass Menschen bisher in Einzelfällen das Anliegen hatten. Vielerorts meldeten sich noch keine intersexuellen Menschen, etwa in Großstädten Schleswig-Holsteins und Brandenburgs.

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