Warum wohl? Besucher-Flaute in saarländischen Freibädern

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Symbolbild

Die saarländischen Freibäder verzeichnen einen Besucher-Rückgang im Juli 2019, die Geschäftsführerin der Saarbrücker Bäderbetriebe vermutet einen bestimmten Grund, eine politisch korrekte Erklärung: Besucher kommen nur noch an super-heißen Tagen.

In saarländischen Freibädern bricht die Zahl der Besucher ein, das dürfte gewiss nicht nur an den fehlenden (?) super-heißen Tagen liegen, sondern auch an den Gruppen von aggressiven Badegästen – Jugendliche/junge Männer, die größtenteils aus dem Nachbarland Frankreich kommen, die Bäder in Beschlag nehmen und aufmischen, die sich dann zu Brennpunkten entwickeln, an denen friedliche Schwimmbadbesucher sich nicht mehr wohl und sicher fühlen, und der ehemalige Spaßfaktor zunehmend zum Spießrutenlauf wird.

Der Saarländische Rundfunk berichtet:

Obwohl im Juni mehr Menschen in die großen Freibäder im Saarland gekommen sind, rechnen die Bäderbetriebe mit insgesamt sinkenden Zahlen, denn der Juli schwächelt. Vor allem die Saarbrücker Freibäder sind betroffen.

Im Juli 2018 sind über 94.000 Besucher in die vier Freibäder in Saarbrücken gekommen. In diesem Jahr sind es bislang nur 35.000. Ähnlich sieht es auch in Saarlouis aus. Auch dort hat sich die Zahl mehr als halbiert. Der Trend ist auch in Neunkirchen und St. Wendel erkennbar.

Die Geschäftsführerin der Saarbrücker Bäderbetriebe, Gabriele Scharenberg-Fischer, sagte dem SR, dass Badegäste mittlerweile nur noch an super-heißen Tagen in die Bäder kämen. Gerade im Juli habe es bislang nur durchschnittliche Sommertage und dadurch weniger Gäste gegeben.

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