Warum bulgarische Familien nach Deutschland wollen: „Dort gibt es viel Kindergeld für alle“

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Symbolbild

Deutschland  scheint mit Abstand das beliebteste Ziel für Arme aus Südosteuropa zu sein und lädt zur Zuwanderung in die Sozialsysteme ein, vor allem wenn in Familien viele Kinder zu versorgen sind und das lukrative Kindergeld nebst Sozialleistungen den gesicherten Lebensunterhalt finanziert.

Auf ins Schlaraffenland Deutschland, wo der Geldhahn für die Ärmsten aus aller Wellt einfach aufgedreht wird, gerne wird das großzügige Angebot angenommen, auch von bulgarischen Familien in Deutschland, die zum Teil einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehören, aber politisch korrekt als Bulgaren bezeichnet werden, nutzen bereits erfreut die kostenlosen Segnungen, und jene Familien, die noch in Bulgarien verweilen, wollen zum Nutznießer werden.

Bulgarische Familien berichten der Bild-Zeitung:

Remzi A. (40) zu BILD: „Plovdiv ist Sch***e. Wir ersticken hier im Müll. Die Kinder sind krank und die Regierung lässt uns im Stich. Ist klar, dass wir alle nach Deutschland wollen.“ Es sind 36 Grad, der Geruch von verwesendem Fleisch zerschneidet die Luft. Vor den Beton-Klötzen spielen Kinder in verdreckten Kleidern im Müll, suchen nach Essensresten.

Denn wer mit seiner Familie in Deutschland einen festen Wohnsitz anmeldet, hat nach EU-Recht auch Anspruch auf Kindergeld in Deutschland. Das weckt Begehrlichkeiten bei den Ärmsten der Armen.

Auch bei Ceged Nasgoangelo (39), Vater von sechs Kindern und arbeitslos: „Ich habe eine große Familie, will unbedingt nach Deutschland. Dort gibt es viel Kindergeld für alle.“ Weiterlesen auf Bild.de

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